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Nach gut 14 Stunden im Bus waren wir also da- in Miscolz, der drittgrößten Stadt des Landes Ungarn. Uns wurde ein herzlicher Empfang in einem Klassenzimmer des Avasi- Gymnasiums bereitet, doch die Fahrt hatte uns alle so erschöpft, dass wir einfach nur in das Haus wollten, das nun für eine Woche unser Zuhause sein würde. Die folgenden zwei Tage Wochenende wurden von vielen genutzt, um zum Beispiel die Burg Diósgyőr aus dem 13. Jahrhundert oder den Wasserfall von Lillafüred zu besuchen.
Am Montag nahmen wir an drei Unterrichtsstunden teil, für den Mittag hatten unsere Austauschpartner eine Stadtralley vorbereitet, während der wir unter anderem erfuhren, dass Miscolz über 30 Friedhöfe und ein wunderschönes Theater hat.
Am Dienstag fuhren wir in die Puszta, ein Gebiet in einer Tiefebene Ungarns, das so flach wie ein Pfannkuchen ist. Wir sahen einige Pferdedressuren, die noch vom ehemaligen Räubertum der Pusztabewohner übrig sind, so etwa das Hinlegen oder Sitzen mit dem Reiter und später Debrecen, die zweitgrößte Stadt des Landes. Hier konnte vom Turm der calvinistischen Kirche aus über die gesamte Stadt hinweggeschaut werden, dafür mussten jedoch mehrere hundert Stufen erklommen werden, wobei sich einige den Kopf an den Trägerbalken anstießen. Auch die Universität, in deren Halle gerade ein Papierfliegerwettbewerb abgehalten wurde - dafür ist der Ort prädestiniert -, wurde besucht.
Am 1. April fuhren wir nach Budapest- die Hauptstadt, die wir bereits bei der Hinfahrt durchquert hatten. Wir waren auf dem Platz der Helden, auf der Fischerbastei, von der aus man einen wundervollen Blick auf die Stadt hat, im Burgviertel, und nach der Freizeit, die auch genutzt wurde, um günstig in der Markthalle zu Mittag zu essen, ging es dann in das neogotische Parlament, wo auch die Heilige Krone Ungarns, die Stephanskrone, liegt und wo noch immer Zigarrenhalter an den Fensterbänken angebracht sind. Im Kontrast zur Großstadt ging es am Donnerstag in ein kleines, traditionell ungarisches Dorf, wo wir Lebkuchen verzieren und, was vielleicht für manch einen wichtiger war, verspeisen konnten.
Nach vielerlei Tränen und emotionalen Szenen kehrten wir ins Land der Teutonen zurück und erwarten seitdem voller Freude den Gegenbesuch im September.
Übrigens:
Die Überschrift ist ein Zitat einer Ungarin, die wohl den englischen Ausdruck „to want somebody to do something" wörtlich übersetzt hat. Eigentlich wollte sie sagen, so wie alle Ungarn es stets taten, dass wir zu wenig essen. Diese Feststellung zog regelrechte Diskussionen mit Austauschschülern und Gasteltern nach sich- wir waren schlicht schon nach der Vorspeise satt.
Marian Hefter, 9b

Am Freitag, den 4. April machten 25 Schüler aus den 9. und 11. Klassen einen Austausch nach Ungarn. Dort wohnten sie bei Gastfamilien und gingen auch zur Schule.Ungarn 2008
Nach 15 Stunden Busfahrt trafen wir endlich in Miskolc, Ungarn ein. Alle waren nur noch froh, dass die Fahrt vorbei war. Das erste Treffen in der Aula des ungarischen Gymnasiums war noch ein bisschen unterkühlt, doch das hat sich schnell geändert. Da am ersten Wochenende, an dem wir alle frei hatten, alle gemeinsam das Höhlenbad besuchten und anschließend den Abend zusammen verbrachten. Gleich am Montag ging es dann mit dem Programm los und wir hatten kaum noch Zeit unsere ungarischen Austauschpartner kennen zu lernen. Das große Highlight der Woche war die Fahrt nach Budapest am Mittwoch. Morgens um halb 8 ging´s los und wir fuhren mit unserm Bus nach Budapest. Erst machten wir eine Stadtrundfahrt und bekamen alle Sehenswürdigkeiten von einem Touristenführer gezeigt, danach konnten wir uns die Burg ansehen und hatten Freizeit in der wir in der Fußgängerzone einkaufen gehen konnten. Wir konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden und mal Kontakt zu anderen Ungarn bekommen und mal sehen wie das Leben sich so abspielt. Aber als es wieder nach Hause nach Miskolc ging hat sich keiner geweigert, da wir alle total fertig waren und nur noch in unsere Betten wollten.
Doch am nächsten Tag ging es gleich weiter und wir fuhren zu einer Tropfsteinhöhle. Wir wanderten eine Strecke von 2000m circa 160m unter der Erdoberfläche und sahen wunderschön, aber auch sehr seltsam geformte Steine. Als wir in den größten Raum der Höhle kamen, wurde uns eine prächtige Lichtshow geboten, bei der es zunächst vollkommen dunkel wurde und dann die verschiedenen Tropfsteine jeweils einzeln beleuchtet wurden und uns allen sehr deutlich in Erinnerung bleiben wird.
Alles in Allem war es also eine absolut gelungene Fahrt =), die wir allen Neuntklässlern wärmstens empfehlen können.
Felicitas Fischer, 9b
Ungarnaustausch 4. April - 11. April 2008
Die Woche in Ungarn war total schön - nur leider viel zu kurz! Nach knapp 15 Stunden Busfahrt kamen wir endlich am Avasi-Gymnasium in Miskolc an, wir waren alle ziemlich aufgeregt. Doch das legte sich dann bald, als jeder seinen Austauschpartner gefunden hatte. Für das Wochenende hatte sich jede Familie etwas anderes überlegt, Kriszi und ich fuhren am Samstag zusammen mit Eva und Aniko nach Eger, wo wir die Basilika besichtigten. Am nächsten Tag machten wir uns nach einem SEHR üppigen Mittagessen auf den Weg ins Höhlenbad nach Miskolc, wo wir die Anderen trafen. Montags lernten wir die Stadt Miskolc und das Avasi-Gymnasium kennen, den freien Nachmittag verbrachten wir alle gemeinsam. Zusammen mit den Ungarn machten wir am Dienstag einen Ausflug in die Pusta, zu den Pferden & Wollschweinen, und nach Debrecen. Das Highlight der Woche war aber eindeutig BUDAPEST! Nach einer Rundfahrt bei herrlichem Wetter durch die Stadt, bei der wir unter anderem den Heldenplatz & die Fischerbastei gesehen haben, durften wir ein bisschen shoppen gehen. Ich hätte gerne noch mehr von der Stadt gesehen, aber dafür war leider zu wenig Zeit. In der Tropfsteinhöhle, die wir donnerstags besichtigt haben, war es ziemlich kalt, 100m unter der Erde. Das war auch leider schon unser letzter Tag in Miskolc, denn am Freitagmorgen ging es nach einigen Schwierigkeiten auch wieder zurück nach Aschaffenburg; Wir wären alle gerne noch ein paar Tage länger geblieben!
Anna Kampfmann, 9a
