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Neues aus der Leseförderung: In den Vertretungsstunden, die nicht von einem Fachlehrer vertreten werden, können Schülerinnen und Schüler der 5. -7. Klasse aus dem Lehrerzimmer die Dalberg-Bücherkiste holen.Das heißt: eine Schulstunde lang schmökern! In dieser Kiste befinden sich ca. 34 verschiedene Buchtitel aus den Bereichen Kinderbücher, Jugendliteratur und Sachbücher. Von „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ bis „Whisper“ finden sich mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis prämierte Literatur, die für Abwechslung und Spannung sorgt. Wer weiterlesen will, kann sich jeden Titel in der Schülerbibliothek ausleihen, da alle 34 Exemplare doppelt angeschafft wurden. Dieses Projekt wurde maßgeblich vom Förderverein unterstützt und realisiert. Herzlichen Dank dafür!
M. Ott
Nicht von ungefähr mag der eine oder andere Schüler oder Lehrer am 05.05.2010 in der 3.+ 4. Stunde das Gefühl gehabt haben, dass am Dalberg die Schüler immer jünger werden. Tatsächlich hatte das Dalberg-Gymnasium am Mittwoch Besuch aus der Grünewaldschule Aschaffenburg. Recht aufgeregt trafen sich ca. 60 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 4a der Grünewaldschule unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Elke Horas und der Klasse 5c des Dalberg-Gymnasiums unter der Leitung ihrer Deutschlehrerin Iris Mohadjer in der Bibliothek des Dalberg-Gymnasiums, um dem Lehrer und Autor Herrn Dr. Martin Trageser gemeinsam bei einer Autorenlesung zu lauschen. Während der interessanten Lesung, bei der Herr Trageser lebendig aus dem spannenden Märchenbuch „Lars im Reich der Zauberer“ und eine amüsante, aber auch tiefgründige Kurzgeschichte aus seinem Kurzgeschichtenband „Die Einsamkeitsvögel“ vorlas, zeigten sich die Schüler fasziniert davon, einen „waschechten Schriftsteller“ hautnah erleben zu dürfen. Schließlich hat auch nicht jede Schule einen „hauseigenen“ Autor zu bieten! Dementsprechend wollten die Schüler natürlich auch alles ganz genau wissen - wie Herr Trageser zum Schreiben kam, warum er nicht hauptberuflich Schriftsteller ist, wie er zu seinen Ideen kommt, wie lange er zum Schreiben braucht und ob er z.B. mit der Hand schreibt. Sehr geduldig und humorvoll ging Herr Dr. Trageser auf die Fragen ein und ermutigte die Schüler, sich auch selbst am Schreiben zu versuchen. Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Dr. Trageser!
Im Anschluss an die Lesung bot sich den Grundschülern unter dem Motto „Übergänge gestalten - wie gestaltet sich der Übergang?“ die Möglichkeit zum Austausch mit ihren „großen“ Vorbildern und routinierten Gymnasiasten aus der 5. Klasse, die den Sprung ins Gymnasium schon geschafft haben. So wurden die 5.Klässler eifrig mit Fragen gelöchert, die sie sehr ausführlich und einfühlsam beantworteten. Dabei versuchten die Dalbergianer, die Grundschüler auf die Schwierigkeiten des Übertritts hinzuweisen, ihnen aber gleichzeitig Mut zuzusprechen, ihnen Tipps aus der Praxis zu geben und letztendlich auch ihre Schule zu loben!
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der man sowohl viel über das interessante Leben als Schriftsteller als auch über das interessante Leben als junger Gymnasiast erfahren konnte!

Für uns ist jeder Tag ein Tag des Buches: Schulbücher, Freundinnenbücher, Bücher der Klassen-, der Schul- und der Gemeindebibliothek, Bücher des Leserattenprojekts, Bücher, in denen man nur langsam vorwärts kommt, Bücher, die wir verschlingen, Bücher, über die wir mit unseren Freunden sprechen, Klassenbücher, manchmal auch Telefonbücher ...Die Spanier schenken sich an diesem Tag traditionell Rosen und Bücher. Wie schön! Bücher, die sich nicht hinter der glatten und kalten Glasoberfläche des Kindle oder des iPad verstecken, Bücher, deren Seiten beim Umblättern leise rascheln, die schwer oder leichter in unserer Hand liegen, Bücher, die innen und außen ganz unterschiedlich gestaltet sind, Bücher in unterschiedlichsten Formaten, Bücher aus der Ecke für Leser unter 12 und über 12, solche, die wir lieber alleine lesen und solche, an denen wir sogleich einen anderen Leser oder Zuhörer teilhaben lassen, bekamen wir, Schüler und Lehrer der Klassen 5a, 5d und 5f in der Buchhandlung Pfeiffer in die Finger und vor die Augen. Wir erfuhren wie man Buchhändlerin wird, wie viele Tausend Bücher sich in den Regalen befinden, wie diese geordnet sind, wie man das Lesen teilen und sich daran freuen kann. Und schließlich bekamen wir jeder auch noch ein Geschenk: Das Buch zum „Welttag des Buches“, mit lauter Geschichten, die unser Leben täglich betreffen, mit lauter Freundschaftsgeschichten. Vielen Dank an die Verlage, die diesen Welttag unterstützen, vielen Dank an Frau Giegerich und die Buchhandlung Pfeiffer für die interessanten und schönen Stunden an einem Ort, von dessen magischer Anziehungskraft wir nun gänzlich überzeugt sind!
(Dominik Sommer)






„Was macht Ihnen mehr Spaß- der Beruf des Lehrers oder der des Schriftstellers?“ Dr. Martin Trageser, der den Schülerinnen und Schülern der Klassen 5b und 5e aus seinem Märchenbuch „Lars im Reich der Zauberer“ vorlas, antwortete ganz diplomatisch: Mal die eine Tätigkeit, mal die andere. Überhaupt waren die jungen Zuhörer in der großen Schulbibliothek kaum zu bremsen, nachdem unser Kollege und Autor seinen Vortrag beendete: „Wie kommt man auf die Ideen für die Bücher?“, „Wie viele Bücher haben Sie bereits geschrieben?“, „Was war bisher Ihr größter Erfolg?“ und natürlich „Wie wird man eigentlich zum Schriftsteller?“ Ein Zuhörer berichtete sogleich von seinem eigenen Buchprojekt und wollte wissen, wie man einen Verlag findet, der das Buch dann annimmt. Dr. Trageser gab bereitwillig Einblicke in seine Erfahrungen und riet dem jungen Schüler, es mit Schreibwettbewerben zu versuchen. Er selbst schickte als Schüler selbstbewusst seine erste Produktion an die Herausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“, Marion Gäfin Dönhof, um eine erste Meinung einzuholen. Die Antwort der Gräfin spornte ihn scheinbar an, denn neben dem Märchenbuch gibt es auch einen Kurzkrimi, gesammelte Erzählungen und bald auch einen Kurzgeschichtenband von ihm zu lesen. Wir danken Herrn Dr. Trageser für die unterhaltsame Zeit im Märchenland und die Bereitschaft auf alle Fragen des Publikums ausführlich einzugehen.
(Matthias Ott)
Glückwunsch an Alexandra Specht (6a)Mit den Kinder- und Jugendbüchern „Das Austauschkind“, „Lügenengel“, „Mio mein Mio“, Warrior Cats“ und „Harry Potter und der Zauberkelch“ standen Klassiker neben aktuellen Büchern und Bestsellern auf dem Programm. Alexandra, Lena, Lola, Elena und Caroline stellten sich den Ohren der Jury, die von den Deutschlehrern der 6. Klassen sowie durch Vertreter des Elternbeirats und der SMV gebildet wurde. Unterstützt wurden unsere Vorleserinnen durch ihre Klassensprecher, die als Publikum zuhören durften.
Nachdem alle Schülerinnen ihre Bücher vorgestellt und vorgelesen hatten, kam der Fremdtext an die Reihe.

Frau Frey begann mit dem Kinderklassiker „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren, den sie mit viel Einfühlungsvermögen vorlas. Anschließend musste jeder Klassensieger ebenfalls zwei Seiten dieses unbekannten Textes vorlesen. Nach einer längeren Beratung stand der Sieger fest: Am Stadtwettbewerb, der im nächsten Jahr stattfindet, wird
Alexandra Specht (6a)
das Dalberg-Gymnasium vertreten.
Herzlichen Glückwunsch!
Alexandra wurde vom Elternbeirat mit einem Buchgeschenk belohnt.

Aufgeregte Gesichter vor der Bekanntgabe des Schulsiegers.

Eine strahlende Schulsiegerin Alexandra Specht zwischen ihren Mitvorleserinnen Caroline, Lola, Lena und Elena (v.li.)
Dr. Anja Meußer
Am Freitag war es endlich soweit: 20 Schülerinnen und Schüler trafen sich mit ihren Lehrern Frau Dr. Meußer und Herrn Pflugradt in der Schule, um gemeinsam zu lesen. Bücher, Luftmatratzen, Schlafsäcke und viel zum Knabbern waren schnell ausgepackt. Einige Mamas und Papas halfen beim Aufbau ... und dann konnte es losgehen! Unser Thema sind (Kinder-) Krimis und damit liegen wir im Trend, denn zur Zeit wird der Buchmarkt mit neuen Krimihelden für jüngere Leser geradezu überschwemmt. Wir wollten uns über den Krimi-Büchermarkt informieren und möglichst viel schmökern. Den Auftakt bildete diese Lesenacht ...In einer ersten Leserunde bedienten sich die Schüler in der Krimi-Lesekiste, die von Ann-Katrin und Juliane betreut wird. Für diese Lesekiste plünderten auch die Schüler ihre Bücherregale, so dass wir jetzt eine große Auswahl an Krimis zum Tauschen haben. Anschließend ging es auf eine Erkundungstour durch das finstere und stille Schulhaus. Nur mit Taschenlampen schlichen wir durch das Schulhaus: Warum brennt in der Mensa Licht? Bewegt sich da nicht jemand? Ein Fremder im Schulhaus?! Alles klärte sich auf – und schließlich landeten wir in der Turnhalle, wo Herr Pflugradt alle zum Schwitzen brachte. Als wir gegen 22 Uhr wieder in unserem Lesesaal waren, überraschte Frau Thibaud uns mit einer französischen Version des Rotkäppchens: Leider wird das französische Rotkäppchen nicht vom Jäger gerettet!

Langsam ging es auf Mitternacht zu: Nach ein paar Rätselkrimis mit Kommissar Schlotterteich spielten einige Karten, andere lasen in ihren Büchern. Es wurde doch langsam ruhiger, bis alle Zähneputzen gingen ... Aber dann war es wirklich fast ruhig: Als wir in der letzten Leserunde bei Taschenlampenschein aus den „Fünf Freunden“ vorlasen, schliefen die Ersten schon ein. Einige unterhielten sich im Flüsterton noch, waren aber so leise, dass die anderen – auch die Lehrkräfte – schlafen konnten. Danke!!
Am nächsten Morgen mussten wir natürlich aufräumen, denn um 8.30 Uhr kamen viele Eltern, um uns mit einem tollen Frühstück zu versorgen. Dafür an alle Eltern ein großes Dankeschön!

Schnell verging die Zeit und um kurz nach 10 Uhr war es im Schulhaus wieder so, wie es an einem Wochenende gewöhnlich ist – still und einsam ...
Es hat allen viel Spaß gemacht – und Herr und Frau Schmidt konnten hoffentlich ungestört schlafen!
Dr. Anja Meußer














Mörderisch spannend ging es in der Bibliothek am Freitag den Dreizehnten zu: Der Aschaffenburger Autor Stefan Valentin Müller las im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen aus seinen Krimi-Kurzgeschichten und für die jüngeren Zuhörer aus seinen Büchern für Kinder über den Spessart und Aschaffenburg.„Ist das schon die ganze Geschichte?“, fragte nahezu enttäuscht eine erstaunte Zuhörerin am Ende des Vortrags von „Der Pokal“. „Bei einer Kurzgeschichte springt der Leser auf einen fahrenden Zug auf und später unvermittelt wieder ab“, klärt der Schriftsteller auf. Ganz abrupt wurden die Schülerinnen und Schüler aus drei Deutschkursen der Q11 in einen kleinen Ort in die Eifel entführt, wo sich der grausame Mord ereignet hat. Hans Kleinfeld, so der Name des Protagonisten, hatte im Leben schon oft gegen seinen Widersacher Wagner verloren. Diesmal will er gewinnen, und zwar mit der besten Mischung für den Futterbrei, den er an zum Angeln angerührt hat. Der Inhalt des Breis? Und was das mit dem plötzlichen Verschwinden von Wagner zu hat? Davon ist mit keinem Wort die Rede, es sind die Zuhörer selbst, die sich den Mord im Anglermilieu erschließen müssen.
Ganz und gar nicht verdeckt erzählt und damit auch eine Stufe grausamer ist die Geschichte zweier Brüder („Amerika“), die sich zur Zeit der großen Auswanderungswelle nach Amerika im 17. Jahrhundert abspielt. Johannes und Alois würden beide gerne nach Übersee gehen, doch einer muss beim Vater bleiben. Brutal dann die Stelle, an der Alois seinen Bruder nicht nur umbringt, sondern in einem Gefühlsrausch geradezu seziert. Es sind die Worte eines Profis, die messerscharf sitzen: Stefan V. Müller hat nicht nur angewandte Literatur in Leipzig, sondern auch Veterinärmedizin studiert. Noch heute arbeitet er als Tierarzt und kann deshalb eine beinahe verstörende Authentizität erzeugen.
Noch deutlicher wurde dies in der Kurzgeschichte, „Fleischsonate“, die er in den Kriminalroman „Schlachthofsymphonie“ integrierte. Karl Peschke, der im Schlachthof den Bolzenschussapparat meisterhaft bedient, hört beim Schlachten eine Melodie: „Am Anfang der Nacht war die Musik schnell, unstet, voller Angst und Unruhe, dann der zweite Satz, erzählte vom Leben und Sterben, von der Größe des Willens und bereitete den dritten Satz vor, die Überwindung des Todes und die Ankunft des ewigen Lebens, der mit dem Morgengrauen zusammenfiel. Nur der Schlussakkord fehlte.“
Stefan V. Müller, im Anschluss an die Lesung auf die Grausamkeit in seinen vorgetragenen Geschichten angesprochen, berichtete von seinen eigenen Erfahrungen als Fleischuntersucher im Aschaffenburger Schlachthof, die er literarisch bewältigte. Ganz sicher handelte es sich im ersten Teil der Lesung um harte literarische Kost, die aber keinen ungerührt lassen konnte.

Nicht weniger spannend ging es im zweiten Teil weiter, denn unser Gast las drei fünften Klassen zunächst aus seinem Buch „Ich erkläre meine Stadt – Aschaffenburg“ vor. Dabei ging es um den Traum eines Königs („Pompejanum“), die Rache eines Bischofs („Wagenrad“), den Ärger eines Maurers („Ascheberger Arsch“) und die Begegnung mit einer untoten Soldatenbraut im Schloss („Die schwarze Dame“).
Im Anschluss an diese, vielen Kindern schon bekannten, Geschichten erlebten die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer eine kleine Premiere: Zum ersten Mal las Müller aus seinem neuen Buch „Spessart für Kinder“ vor, das im kommenden Frühjahr erscheinen wird. Besonders beeindruckt zeigten sich die Dalbergianer vom berühmten Wilderer Johann Adam Hasenstab, der jahrelang auf Kosten des Kurfürsten im Spessart sein Unwesen trieb und nicht gefasst werden konnte. Auch nachdem man ihn endlich zu fassen bekam und auf die damalige Gefängnisinsel Australien brachte, tauchte er zwei Jahre später unter mysteriösen Umständen wieder auf!


Wir danken Herrn Müller für seinen Beitrag zum Vorlesetag am Dalberg-Gymnasium und wünschen ihm wenig Schlachthof und viel Symphonie!
Matthias Ott

Wie in den vergangenen Schuljahren auch haben die Schülerinnen und Schüler unserer fünften Klassen die Möglichkeit, im Laufe des Schuljahres fünf Bücher zu lesen. Damit möchten die Deutschlehrer die Kinder gezielt zum Lesen hinführen, ihre Freude am Lesen wecken und stärken. Denn wer viel liest, erweitert sein Ausdrucksvermögen und vertieft die Vorstellungskraft.Unsere Schüler sollen neben den Klassenlektüren im Fach Deutsch fünf Bücher über einen Zeitraum von ca. drei Wochen zu Hause lesen und anschließend bewerten: Wie hat mir das Buch gefallen und warum?
Jeder Deutschlehrer wird auf seine Art und Weise die subjektiven Leseerfahrungen der Kinder aufgreifen und mit ihnen über das Gelesene reflektieren. Am Ende des Schuljahres gibt es dann pro Klasse eine Prämierung des beliebtesten Buchtitels, der dann in einer kleinen gemeinsamen Abschlussveranstaltung „geehrt“ wird.
Die fünf Bücher, die von der Schule komplett zur Verfügung gestellt werden können, sind altersgemäß und bieten eine interessante Bandbreite an spannenden Inhalten:
1. Christine Nöstlinger: Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse
2. Robert Stevenson: Die Schatzinsel
3. Bjarne Reuter: So einen wie mich kann man nicht von den Bäumen pflücken, sagt Buster
4. Henning Mankell: Der Hund, der unterwegs zu einem Stern war
5. Roald Dahl: Hexen hexen
Für die Anschaffung der Bücher danken wir nochmals ausdrücklich unseren Sponsoren: dem Elternbeirat, der Dalberg-Abituria und der Buchhandlung Pfeiffer!
Matthias Ott
Das erste Jahr auf dem Gymnasium liegt hinter unseren Fünftklässlern. Im Fach Deutsch stand das Lesevergnügen mit fünf Büchern an vorderster Stelle. Bei der Abschlussveranstaltung am 27. Juli 2009 machten die Schülerinnen und Schüler aus ihren Favoriten keinen Hehl: „Hexen hexen“ von Roald Dahl und oder ein Kinderbuchklassiker wie Stevensons „Schatzinsel“ waren die am häufigsten genannten Bücher.Dass die Schüler gern gelesen haben, hat vor allem die Sponsoren unseres Projekts gefreut, die zu der Abschlussveranstaltung in der Bibliothek zahlreich erschienen waren. So konnten wir Frau Giegerich von der Buchhandlung Pfeiffer, Frau Aulbach-Staab vom Elternbeirat und Frau Rose von der Abituria (jetzt: Förderverein) persönlich für ihr finanzielles Engagement danken. Mit großer Spannung wurde natürlich die Preisverleihung erwartet, denn das Leseratten-Quiz, das die Schüler der einzelnen Klassen für jeweils ein Buch selbst erstellt hatten, fragte mitunter knifflige Details ab. Souverän siegten folgende Schülerinnen:
o Miriam Fuhs und Anna Silber aus der Klasse 5a mit je 37 Punkten
o Lena Kronich aus der Klasse 5b mit 38 Punkten
o Lea Elsholz aus der Klasse 5c mit 39 Punkten
o Esther Appiah und Lea Neumann aus der Klasse 5d mit je 39 Punkten
o Scally Prokop aus der Klasse 5e mit 39 Punkten
Herzlichen Glückwunsch an unsere besten Leseratten!
Die Siegerinnen wurden mit einer Urkunde und einem Geschenk belohnt, das von Frau Aulbach-Staab gesponsert wurde. Auch dafür vielen Dank! Anschließend wurden noch die Klassen prämiert. Mit einem ganz knappen Vorsprung siegte die Klasse 5c vor der Klasse 5d und konnte sich über Gummibärchen und einen Bleistift freuen. Herzlichen Glückwunsch!
Dr. Anja Meußer
Völlig überraschend setzte sich Clara Roßmann aus der 6a im Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels in Würzburg gegen starke Konkurrenz durch. Herzlichen Glückwunsch!Clara wählte eine Passage aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende aus. Wie auch im zweiten Durchgang, in dem alle Teilnehmer einen unvorbereiteten Text („Rico, Oskar und das Herzgebreche“, das neueste Buch von Andreas Steinhöfel) vorlesen mussten, kam Clara jeweils als erste dran und überzeugte durch ihren ausdrucksstarken und souveränen Vortragsstil.
Für den Landesentscheid am 14.05. beim Bayerischen Rundfunk in München wünschen wir ihr viel Erfolg!
Am 29.04.2009 um 8.45 Uhr machten wir, die Klassen 5c und 5e, uns gemeinsam mit Frau Frey und Frau Dr. Meußer auf den Weg zur Buchhandlung Pfeiffer in der Weißenburger Straße. Dort empfing uns die Buchhändlerin Frau Giegerich und lud uns ein, Platz zu nehmen. Sie erzählte uns zunächst etwas über den Anlass des „Welttag des Buches“: Den „Welttag des Buches“ gibt es deswegen, weil an diesem Tag viele berühmte Schriftsteller wie William Shakespeare gestorben sind. Dann durften wir alles fragen, was wir schon immer über eine Buchhandlung oder den Beruf „Buchhändler“ wissen wollten. Unter anderem erfuhren wir, dass die Buchhandlung Pfeiffer im Jahr 2010 ihren 60. Geburtstag feiern wird. Somit ist sie die älteste Buchhandlung Aschaffenburgs. Sie teilte uns mit, dass sie früher, als es noch keine Compter gab, alles in sehr dicken Katalogen nachschlagen mussten. Pro Jahr erscheinen ungefähr 90.000 bis 100.000 neue Bücher. Als wir schätzen sollten, wie viele Bücher in der Buchhandlung vorhanden sind, lagen wir ziemlich falsch: Statt 1000 oder 7000 Büchern gibt es hier 20.000 bis 25.000 Bücher. Das teuerste Buch, das sie haben, kostet ungefähr 8000 Euro, das billigste ist ein Pixi-Buch für 95 Cent. Schließlich durften wir uns noch umsehen und ein bisschen schmökern. Viele entdeckten die Bestsellerliste mit vielen beliebten Kinder- und Jugendbüchern. Abschließend bekamen wir ein Buch anlässlich des „Welttags des Buches“: „Ich schenk dir eine Geschichte“ mit vielen Abenteuergeschichten. Doch dann war die Zeit auch schon um und wir verabschiedeten uns von Frau Giegerich und gingen zurück zur Schule.
Zur Feier des 60. Geburtstages der Buchhandlung gründet Frau Giegerich übrigens einen Lese-Club für Kinder und Jugendliche. Was ist ein Lese-Club? Den Lese-Club-Mitgliedern werden die neuesten Bücher zur Verfügung gestellt. Einmal im Monat trifft sich der Club in der Buchhandlung und diskutiert über die Bücher. Für den Club kann man sich in der Buchhandlung Pfeiffer anmelden.
Kristina Stadtmüller, Fiona Klaaßen, Stefanie Petermann, Kim Schmitt, Zora Nolte, Yasmin Kartes, Lea Elsholz, 5c
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Marcel Reich-Ranicki antwortete in seiner Kolumne „Fragen Sie Reich-Ranicki“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. April auf eine literarische Frage aus dem Grundkurs Deutsch d3.
Nach einer intensiven Beschäftigung im Unterricht mit den Gedichten und dem Leben von Hilde Domin wollten es die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Grundkurses von Herrn Ott genau wissen: „Demnächst wäre die große Lyrikerin Hilde Domin hundert Jahre alt geworden. Was wird von ihr bleiben?“


Diese zuvor im Unterricht erörterte Frage wurde an die FAZ geschickt und nur kurze Zeit später kam auch schon die ernüchternde Antwort des gefürchteten Literaturkritikers: „Einige Gedichte, immerhin. Mehr nicht? Nein, wohl nicht.“Es erübrigt sich wohl von selbst zu sagen, dass der Kurs zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen ist.
Und genau deshalb für alle Interessierten noch ein Lesetipp:Hilde Domin: Nur eine Rose als Stütze. Frankfurt am Main (S. Fischer). 19 Aufl. 2008.

Die „Dalberg-Leseratten“ starten wieder durch! Seit Januar 2009 wird in den fünften Klassen wieder gelesen. Nicht nur ein oder zwei Bücher, sondern sechs Bücher haben die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer für die fünften Klassen ausgewählt, um am Ende des Schuljahres mit einem lustigen Quiz die „Leseratte 2008/2009“ unter den Schülerinnen und Schülern und die belesenste Klasse zu ehren.Einige Bücher dürfen die Schüler eigenständig zu Hause lesen, wann und wie sie wollen. Dafür haben sie in der Regel zwei Wochen Zeit. Manche Bücher werden im Unterricht genauer besprochen.
Hier sieht man die Schüler der Klasse 5c, die sich mit Bjarne Reuters Jugendbuch „Mich kann man nicht von den Bäumen pflücken, sagt Buster“ beschäftigt hat:
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Das Buch regte die Klasse unter anderem an, Szenen nachzuspielen ...
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... oder in Bildergeschichten umzusetzen...
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oder wie die Hauptfigur Buster zu zaubern.
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Die anderen altersgemäßen Jugendbücher, die bei den Schülerinnen und Schüler die Freude am Lesen wecken sollen, befassen sich neben dem zauberhaften Buster mit vielen anderen Themen: Wertvolle Schätze auf einsamen Inseln, Kinder, die man einfach bestellen kann, Hexen, die sich mitten unter uns mischen oder geheimnisvolle Hunde, die keine Rolle spielen... Wir wollen an dieser Stelle nicht zuviel verraten!
So viele Bücher – zwei wurden bereits von den „Dalberg Leseratten 2007/2008“ angeschafft – können wir nur lesen, weil wir tolle Unterstützung erhalten.
Wir danken für das großzügige Engagement der Buchhandlung Pfeiffer in Aschaffenburg, die sich das Gütesiegel des Deutschen Buchhandels und des Kultusministeriums wahrlich verdient hat, indem sie uns als „Partner der Schule“ einige Klassensätze eines Jugendbuchs zur Verfügung gestellt hat.
Auch der Elternbeirat hat keine Kosten und Mühen gescheut, die fünften Klassen ebenfalls mit einem Jugendbuch zu unterstützen. Zu danken ist auch der Abituria des Dalberg-Gymnasiums, die ohne weiteres wie im letzten Jahr ein Jugendbuch angeschafft hat. Bei allen Partnern des Dalberg-Leseratten-Projekts bedanken wir uns sehr herzlich!
Nun wünschen wir allen fünften Klassen viel Spaß beim Lesen!
Auf die Plätze – fertig – lies!
Dr. Anja Meußer
Unter diesem Motto startete in diesem Schuljahr das Kultusministerium gemeinsam mit den bayerischen Rotary-Clubs und der Süddeutschen Zeitung ein Projekt zur Leseförderung. Am 18. Februar übergab Herr Ove-Jens Kraak, Präsident der Rotarier Aschaffenburgs, den teilnehmenden Schulen große Lesepakete.Das Dalberg-Gymnasium bekam vier Pakete mit je 17 Titeln aus der SZ-Kinder- und Jugendbuchreihe „Junge Bibliothek“. Mit diesen Büchern wird in jeder sechsten Klasse der Grundstock für eine eigene kleine Klassenbibliothek gelegt. Auf diese Weise können die Schüler Verleih und Rückgabe von Büchern selbst organisieren, sich die Bücher in kleinen Vorträgen gegenseitig vorstellen und viele neue literarische Welten entdecken.
Mit einem herzlichen Dank an die Initiatoren, vor allem an den Rotary-Club Aschaffenburg, wünscht euch der Lesebeauftragte Herr Ott viel Freude mit …
Willi Fährmann: Der lange Weg des Lukas B.
Patricia MacLachlan: Schere, Stein, Papier
Klaus Kordon: Die roten Matrosen
Rafik Schami: Eine Hand voller Sterne
W. und H. Hohlbein: Drachenfeuer
Andreas Steinhöfel: Die Mitte der Welt
Annika Thor: Eine Insel im Meer
David Grossman: Zickzackkind
Hermann Schulz: Auf dem Strom
Sigrid Heuck: Saids Geschichte
Gunnel Linde: Wie eine Hecke voll Himbeeren
Jerry Spinelli: Taubenjagd
Sheila Och: Das Salz der Erde und das dumme Schaf
Karlijn Stoffels: Mojsche und Rejsele
David Almond: Zeit des Mondes
Mats Wahl: Winterbucht
Zoran Drvenkar: touch the flame


Zur besten Vorleserin der städtischen Gymnasien und Realschulen kürte die Jury Clara Roßmann vom Aschaffenburger Dalberg-Gymnasium. Die Sechstklässlerin aus Sommerau überzeugte mit dem sicheren und klaren Vortrag ihrer Wahllektüre "Laura und das Geheimnis von Aventerra" von Peter Freund sowie einer Passage aus dem Fremdtext "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel. Das Lesen aus einem den Kindern unbekannten Text ist neben der Wahllektüre seit jeher Bestandteil des vom Börsenverein des Buchhandels ausgeschriebenen Wettbewerbs.
"Tintenherz" und "Wilde Hühner" Märchen und Wirklichkeit lagen am Mittwochnachmittag ganz nah beieinander. Unheimliche Fantasy-Abenteuer wechselten mit Erlebnissen aus dem Schüleralltag. Alanis Krauthammel, beste Vorleserin des Kronberg-Gymnasiums, hatte sich eine Passage aus Cornelia Funkes "Tintenherz" ausgesucht, die sie souverän erzählte. Fest in der Erlebniswelt der Kinder verwurzelt: Funkes "Wilde Hühner", der Favorit von Lara Leonardi, Schulsiegerin des Maria-Ward-Gymnasiums. Mit Isabel Abedis vergnügtem "Hier kommt Lola" hatte Camelita Kempf von der Obernauer Mozart-Volksschule die Lacher auf ihrer Seite.
Vampire sind "in". Mit Darren O' Shaugnessys "Darren Shan und der Mitternachtszirkus" bot Maxine Leudert, beste Leserin der Hefner-Alteneck-Schule, eine Alternative zu den populären Stephanie-Meyer-Blutsaugergeschichten.
Lois Sachars "Der Fluch des David Ballinger" hatte Diana Miroci (Brentano-Volksschule) ins Märchentheater mitgebracht.
Auch Klassiker liegen gut im Rennen: Roald Dahls blendend erzählte "Charlie und die Schokoladenfabrik" gehört zu den Lieblingsbüchern von Emily Elbert (Dessauer-Gymnasium). Türkan Contay (Staatliche Mädchenrealschule) las sensibel aus Cornelia Funkes "Potilla".
Der einzige Junge im Lese-Wettstreit war Maximilian Dümmig, Schulsieger der Knabenrealschule. Er interpretierte konzentriert Paul Stewarts Fantasy-Epos "Twig im Dunkelwald". Annie Daltons himmlischen Thriller "Welcome Home" hat sich Jessica Fixel vom Dessauer-Gymnasium ausgesucht und Stefanie Viszentz, Schulsiegerin der Schönberg-Volksschule, brachte dem Publikum "Klarer Fall für Clara Fall" von Till Carsten-Mann näher.
Beim Bezirksentscheid dabei Die Siegerinnen Martina Sambale und Clara Roßmann werden im Frühjahr die Stadt beim Bezirksentscheid vertreten. Vorher verrät ihnen Kabarettistin Alexandra Ihrig, wie sie ihren Vortrag noch effektvoller gestalten können. Der Kurs ist einer ihrer Preise.
ab (Main-Echo vom 13.02.09)
Am Dienstag, den 9.12.08, fiel in der Bibliothek unserer Schule die Entscheidung im Vorlesewettbewerb des deutschen Börsenvereins, wer vom Dalberg-Gymnasium unsere Schule bei der Entscheidung auf Stadtebene vertritt. Jede sechste Klasse schickte dazu die beste Vorleserin ins Rennen. Herr Drabke begrüßte zunächst die Vorleserinnen, das Publikum, bestehend aus den Klassensprechern der sechsten Klassen, und die Jury (Vertreter des Elternbeirates, der SMV und die Deutschlehrer der 6. Klassen). Mit dem Ausspruch „Lesen ist Leben“ führte er anschließend in die Thematik der Veranstaltung ein und forderte schließlich die vier Schülerinnen zu ihrem vorbereiteten Textvortrag auf. Es lasen:
Clara Roßmann (6a): Emilys Geheimnis (Liz Kessler)
Lilly Fee Schließmann (6b): Krabat (Otfried Preußler)
Greta Baumann (6c): Krabat (Otfried Preußler)
Aylin Dalkilic (6d): Die @ndere Welt (Werner Stengg)

In der zweiten Runde sollten die vier Kandidatinnen abwechselnd ein Stück aus einem unbekannten Text (Erich
Kästner: Konferenz der Tiere) vortragen. Clara Roßmann aus der Klasse 6a vermochte die Jury von sich zu überzeugen, bekam die meisten Punkte zugesprochen und wurde so Schulsiegerin.
Alle Beteiligten erhielten eine Urkunde vom deutschen Börsenverein und Clara einen Buchpreis vom Elternbeirat. Herzliche Glückwünsche an Clara und viel Glück beim Stadtentscheid!







Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d besuchten zusammen mit ihrem Klassenleiter Herrn Ott am vergangenen Freitag (5.12.2008) die Stadtbibliothek am Schlossplatz in Aschaffenburg. Dort führte Frau Seiller die Klasse durch alle vier Etagen und informierte umfassend zu allen Themen rund ums Buch. Die Stadtbibliothek verfügt über ca. 80.000 Medien, das heißt: Bücher, Spiele, Zeitschriften, CDs, Filme und DVDs. Im Erdgeschoss befinden sich Kinderbücher, Musik- und Filmmedien sowie Zeitschriften. Außerdem finden dort Ausleihe und Abgabe statt. In dieser Etage ist es auch möglich, sich im Café „ Bücherwurm“ zu entspannen. Im Untergeschoss ist die Kleinkinderabteilung, während im ersten Stockwerk Sach- und Jugendbücher stehen und die Internetbenutzung mittels Chipkarte möglich ist. Wissens- und Erwachsenenbücher befinden sich in der zweiten Etage.
Bei der Suche nach den Büchern hilft sowohl der Katalog im PC als auch die Nummerierung nach Buchart und Autor (Signatur). Wenn das Etikett „Antolin“ auf dem Buchrücken zu sehen ist, kann der Leser Fragen zum Inhalt des Buches beantworten.
Vier Wochen beträgt die Ausleihzeit für Bücher, die bis zu zwei Mal verlängert werden kann. Filme dürfen 14 Tage entliehen werden.
Die Bibliothekarin informierte die Schüler ebenfalls über ihren Beruf: Nach dem Studium der Bibliothekswissenschaft ist sie in Aschaffenburg für die Abteilung Kinder- und Jugendliteratur zuständig. Sie berichtete darüber, dass am Ende des Jahres ein Verkauf der alten, selten gelesenen Bücher stattfindet, da die Bücherei aktuell gehalten werden soll.
Die Benutzung der Stadtbibliothek ist kostenlos für alle Schüler und Kinder, während Erwachsene einen sehr geringen Jahresbeitrag zahlen müssen. Finanziert wird die Bibliothek durch Steuergelder der Stadt Aschaffenburg.
Die Klasse 6d fand den Aufenthalt (u.a. auch wegen des witzigen Suchspiels) sehr unterhaltsam und interessant und freut sich auf die Benutzung des reichhaltigen Angebots.



Adressen:
Stadtbibliothek
Aschaffenburg
Schlossplatz 2
63739 Aschaffenburg
Homepage: www.stadtbibliothek-aschaffenburg.de
E-mail:
Lydia Purschke ( 6d )

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags (www.wirlesenvor.de) durften einige Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen (Grundkurse Deutsch 13, Klassen 6, 10 abc) am 21.11. den humorvollen Werken des in Aschaffenburg lebenden Schriftstellers Thomas Gsella lauschen.Ebenso satirisch und sprachlich brillant sind seine Gedichte. Auf Grund seines fünfzigsten Geburtstags erschien ein Gedichtband mit dem Titel „Nennt mich Gott“. Darin sind seine besten Werke aus fünfzig Jahren zusammengefasst: zeitkritische Bildgedichte aus der Titanic, bissige Fussballlyrik und Bilderreime bis hin zu komischen Fabeln und klischeehaften Völkercharakterisierungen.

Es wurde schnell deutlich, dass seine Lyrik durchaus als Kritik an bestehenden Verhältnissen zu sehen ist, sie soll bloßstellen und scharfe Kritik üben, aber mit den Mitteln der Satire und dem Spiel mit überzogenen Klischees. Gsella selbst betonte im Nachgespräch, dass ihm der „non-sense“ wichtig ist, genauso wie die einfache Lust am Dichten und Lesen. Das Publikum zum Lachen zu bringen, gelingt ihm zweifelsfrei mit Erfolg, auch am Vorlesetag am Dalberg-Gymnasium.

Von experimentierfreudiger Flapsigkeit und mutwilliger Übertreibung zeugen auch die Gedichte aus „Der kleine Berufsberater“. Für das SZ-Magazin nahm Gsella viele Berufe auf die sprichwörtliche Schippe, wie z.B. den Zahnarzt, den Maurer und natürlich den Lehrer. Was Herrn Gsella besonders erfreute, waren die Gegengedichte, die in Form von Leserbriefen aus den einzelnen Berufsgruppen daraufhin erfolgten. Diese waren mal mehr, mal weniger erbost über die erschienen Gedichte. Als die Proteste der Zahnärzte zu heftig wurden, musste Herr Gsella seine Auftragsarbeit für das SZ-Magazin sogar aufgeben.

Es ist vor allem der Stoff, aus dem Gsella für seine Satiren schöpft, der seine Lyrik so besonders macht: Mit Charme, aber auch zum Teil vulgären Anwandlungen berichtet er über die Schwangerschaft seiner Frau, schildert mit Mitteln sprachlicher Verfremdung die ersten Erlebnisse mit seiner kleinen Tochter und lässt sich über eine fragwürdige Literaturveranstaltung in Rostock aus. Gsella füllt den Inhalt seiner Werke mit eigenen Erfahrungen und persönlichen Werten. Er verleiht der Satirekunst damit eine ganz persönliche Note.
Für den überaus erheiternden Vortrag und die Mühe von Thomas Gsella bedankt sich im Namen aller Anwesenden

Annemarie Haberecht (Grundkurs Deutsch)

Am Mittwoch, den 11.06.2008 war die Schriftstellerin Renate Welsh zu Gast am Es waren nicht nur Fragen bezüglich der Bücher, sondern auch einige persönliche Dinge. Die Kinder hörten gespannt zu und applaudierten kräftig, nachdem Renate Welsh zu Ende gelesen hatte. Danach holten sich die Schüler noch Autogramme, bei der beliebten Autorin. Vor der Bibliothek konnten die Kinder auch noch Bücher kaufen, wie zum Beispiel „Johanna“, „Drachenflügel“, „Dieda oder das fremde Kind“ und viele weitere.


Die Deutschlehrer der fünften Klassen, A. Amelung, A. Kammer, T. Antusch und M.Ott, führen in diesem Schuljahr zum ersten Mal für die fünften Klassen das Projekt „Dalberg-Leseratten“ durch. Damit möchten sie die Schülerinnen und Schüler gezielt zum Lesen hinführen, ihre Freude am Lesen wecken und stärken. Eine entwickelte Lesekompetenz gilt als Schlüsselqualifikation, sie öffnet Türen zur Entfaltung komplexer Fähigkeiten, die helfen, sich persönlich zu entwickeln und die schulische und berufliche Laufbahn erfolgreich zu beginnen und zu bestehen.Die Schüler sollen neben den Klassenlektüren im Fach Deutsch vier Bücher zu Hause lesen. Alle Schüler der fünften Jahrgangsstufe lesen gleichzeitig das gleiche Buch in einem Zeitraum von ungefähr zwei Wochen.
Mit Hilfe eines Wettbewerbs sollen die jungen Leser motiviert werden, da sie das Lesen für sich selbst entdecken sollen. Am Ende jedes Lesezeitraums wird ein Lesequiz mit einigen Fragen zum Inhalt durchgeführt. Dies geschieht zum ersten Mal am 8. Januar in der ersten Schulstunde. Die im ersten Quiz erreichte Punktzahl addiert sich mit den Ergebnissen der folgenden Lektürequiz. So ergibt sich am Ende eine Platzierung innerhalb jeder Klasse, aber auch innerhalb des ganzen Jahrgangs. Welche fünfte Klasse wird wohl die meisten Punkte zusammentragen?

Die drei Ersten jeder Klasse und die drei Schüler mit den meisten Punkten innerhalb des Jahrgangs, die Leseratten, bekommen gegen Ende des Schuljahres in einer extra Veranstaltung eine Urkunde ausgehändigt, die sie dann auch in ihren Dokumentationsmappen ablegen können. Auch die Klasse mit den meisten Punkten bekommt einen besonderen Preis.

Die vier Bücher, die ausgewählt werden, sind altersgemäß und bieten eine interessante Bandbreite an spannenden Inhalten. Nach einfacheren Lektüren (erstes Buch: Christine Nöstlinger: Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse) sollen anspruchsvollere und umfangreichere Werke gelesen werden.
Die Finanzierung der vier Bücher gestaltet sich wie folgt:

Viel Freude beim Lesen wünschen die Deutschlehrer der fünften Klassen!