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Das Unterstufen-Konzert am 27.07.2010 begeisterte nicht nur die anwesenden Eltern, Verwandte und Freunde, sondern auch Melanie Pollinger vom "Main-Echo", die das Können unserer jüngsten Musiker und Sänger lobte:
Beim Unterstufenkonzert gestalteten rund 130 Mitwirkende ein unterhaltsames Programm auf hohem Niveau. Schon die Jüngsten waren mit Feuereifer dabei, zum Beispiel Serena Grana Ferreiro, Anne Kramb und Linus Hofmann. Für den gemeinsamen Auftritt der Fünftklässler am Konzertflügel hatte Lehrerin Katrin Nathalie Edler das Stück vom »eigensinnigen Ostinato« komponiert. Dabei spielte Linus stur - wie eben ein Ostinato - seinen Part immer weiter. Als seine Mitspielerinnen entnervt das Weite suchten, schien ihn das nicht weiter zu stören.
Wechselnde Rhythmen
Etwas ältere musikalische Possen sind Dvoraks Humoresken für Klavier. Kerim Turacan (5 b) gab eine davon mit so gutem Gefühl für die wechselnden Rhythmen und schwierigen Vorschläge wieder, dass sie fast modern wirkte. Da war es thematisch nicht mehr weit hin zu Sheila Nelsons »Polka«, die das Unterstufenorchester unter der Leitung von Jan Steger schmissig vortrug. Im anschließenden »Battle Cry« kam es zu einem schönen Dialog zwischen den Celli und Violinen.
Die Bläser modulierten weich den melancholischen Mittelteil. Mit dem Marsch aus Tschaikowsky Nußknacker-Suite verabschiedete das Orchester die Zuhörer hoch zufrieden in die Pause.
Mit noch mehr guter Laune ließ die Junior-Big-Band unter der Leitung von Reinhard Dyroff den zweiten Teil des Abends ausklingen. Es gab »Sax to the Max« von Mike Lewis, »Burritos to go« von Victor Lopez und Kris Bergs »Tastes like Chicken«. Die aufgeweckte Percussion- und Bassgitarren-Sektion sorgte für guten Drive, und die Bläser führten vor, wie rund sie schon zusammenspielen. Mit der Zugabe »Jungle Boogie« von Kool and the Gang setzten die Juniors ein cooles Sahnehäubchen obendrauf.
Cool wirkte auch Cellist Constantino Franke (6a), als er die »Courante« aus Bachs Suite Nummer 1 in G-Dur erstaunlich sicher präsentierte. Ein herausragendes Hörerlebnis bot Sophia Klausner (7c) an der Oboe zur Klavierbegleitung von Lehrer Florian Richter mit Pergolesis »Siciliano«. Die Zuhörer waren begeistert. Immer wieder applaudierten sie aus ganzem Herzen, etwa für den Auftritt des unkonventionell und ansprechend bunt zusammengesetzten Klassenorchesters der 6a, das königliche Zerstreuung von Lully (Menuett de Trompete) bot, oder der Saxophonistin Laura Domanig (7b) für das locker gespielte »Tootsie«, bei dem sie David Obremski (10a) am Klavier begleitete.
Vierhändiger Brahms-Walzer
Als Klaviersolisten traten Anna Silber (6a) mit einer ausdrucksvollen Kabalewski-Sonatine und Julia Barthold (6a) mit einem schön strukturierten Bach-Präludium auf. Clara Roßmann und Lydia Alberti (7a) erfreuten mit einem charmant und pikobello gespielten Brahms-Walzer zu vier Händen. Geigerin Sina Dietz wagte sich an eine anspruchsvolle Schubert-Sonatine, bei der sie Dyroff am Klavier begleitete, und zeigte gute Ansätze. Unterstützende Begleitung bekam auch Cellist Heinrich Böhme (6a) von Lehrer Jürgen Steger beim zügig vorgetragenen »Poco Allegro« von Martinu.
Lehrer Waldemar Jarcyk begleitete Deborah Müller und Laura Heiser, die beide ihre Querflöten schon mit Feingefühl beherrschen. Die Querflötistinnen Samira Grimm, Paula Hauck und Hanna Kleinschroth erfreuten mit zwei anmutigen Stücken aus einer Quantz-Sonate, das Trompeten-Trio aus den Fünftklässlern Maren Röhl, Leah Beck und Nicklas Paulson mit Alpenklängen und Fernöstlichem."
Geniales Gemeinschaftskonzert des Dalberg-Gymnasiums und der Musikschule AschaffenburgAschaffenburg Mit der dritten Aschaffenburger Jazznacht am Samstagabend im Colos-Saal wurde den zahlreichen Besuchern ein in sich stimmiges Gesamtkonzept präsentiert, das vor allem durch musikalische Vielfalt und hohen Anspruch gekennzeichnet war. Der Veranstaltungsort war hervorragend besucht. Einzelne Protagonisten hervorzuheben wäre unfair: Die Leistungen an den Instrumenten können als herausragend bezeichnet werden.
Dass dabei Freunde von gut intoniertem Chorgesang genauso bedient wurden wie klassische Jazzliebhaber spricht für die Zusammenstellung dieses Abends. Vier Vokal- und Instrumentalensembles an der Zahl, dazu noch verschiedene Combos - es gab aufregende, spannende Konstellationen und Variationen. Die New Jazztones Bigband und der Jazzchor der Musikschule Aschaffenburg, die Bigband und der große Chor des Dalberg-Gymnasiums leisteten ganze musikalische Überzeugungsarbeit und verdeutlichten, dass Spaß und Anspruch, Freude und Können sich gegenseitig perfekt ausbalancieren können.
Egal, ob das das Schlagzeugspiel mal mehr in den Rock abdriftete, Bläsersektionen für im positiven Sinne ausladende Klangteppiche sorgten oder Piano und E-Gitarre ihre erhabenen Momente hatten - alles wirkte wie aus einem Guss. Sologesang voller Emotionen konnte dabei genauso begeistern wie Chorgesang mit harmonisch dichtem Klangkonstrukt. Die Atmosphäre der Jazznacht war einzigartig: Gab es in der Vergangenheit schon Konzerte im Colos-Saal, bei denen mehrere Generationen an Besuchern anwesend waren, schien die Alterspanne dieses Mal in beide Richtungen noch einmal größer zu sein.
Jazz ist nicht veraltet, sondern frisch und vital wie eh und je, das wurde an diesem Abend deutlich. Was passte also zum Abschluss besser als in der Klassiker-Schatztruhe zu graben: Ein Medley von Earth, Wind & Fire war das grandiose Finale, welches in lange anhaltendem Applaus gipfelte.
Der hohe Standard der Ausbildung und der kulturellen Arbeit an Musikschule und Gymnasium wurde mit Stolz und Würde transportiert. Insgesamt eine Art kultureller Standortbestimmung, nicht nur der beiden Schulen, sondern der Stadt allgemein, die überzeugender nicht hätte ausfallen können.
Marco Burgemeister
die Bilder sind in der Fotoshow
Auch das Main-Echo lobte das Konzert in der Stadthalle in höchsten Tönen:Mit Felix Mendelssohn-Bartholdys »Maienlied« gelang dem Unterstufenchor unter Christoph Bayer die ideale Einstimmung an diesem milden Märzabend, gefolgt vom frech-swingenden Kanon »Spring« des Komponisten Thord Gummesson, den die jungen Sänger sichtlich vergnügt mit Fingerschnippen und »Schubiduh«-Chören auf die Bühne brachten.
Eine filigrane Interpretation der Astor-Piazzolla-Komposition »Libertango« gelang dem klassischen Gitarrenquartett Daniel Weber, Christopher Costea, Lukas Ewald und Moritz von Oppenkowski. Das Stück des argentinischen Tango-Übervaters sollte in der zweiten Hälfte des Abends noch einmal ein Rolle spielen - in einer fiebrigen Jazz-Variation, die der junge Marimbaphon-Spieler Richard Gläser virtuos interpretierte. Eine kurzweilige Reise durch die Welt der Jazz-Musik boten gleich drei Ensembles des Gymnasiums: Unter der Leitung von Reinhard Dyroff meisterte die Junior-Big-Band so unterschiedliche Stücke wie den fröhlich dahinschnurrenden Count-Basie-Standard »Jumpin’ at the Woodside«, die Cole-Porter-Ballade »Night and Day« und den funkigen »Jungle Boogie« mit flirrenden Bläser-Passagen und gelungenen Soli. Die Mitglieder der Jazz-Combo unter Marcus Rüdel zeigten, dass sie nicht nur überzeugende Interpreten sind, sondern auch talentierte Komponisten. Das mit sphärischen Trompeten-Klängen startende »Mr. Jack« aus der Feder des E-Gitarristen Lukas Ewald nimmt schnell an Fahrt auf und endet auf einer übermütigen Funk-Spielwiese. Auch für Pop-Historiker interessant: Alex Neffs »2009« - in der Komposition des jungen Pianisten verarbeitet das Ensemble Hits von Lady Gaga, Michael Jackson und den Black Eyed Peas. Als Wiedergeburt der legendären Andrew Sisters glänzten Anna Schneider, Theresa Zänglein und Jana Reis. Mit ihrer frechen, von der Big-Band unter Florian Richter begleiteten Swing-Nummer »Bei mir bist du schön« hatten die drei Sängerinnen schon nach wenigen Takten die Herzen der Zuhörer erobert. Dass die Big-Band auch gute Instrumental-Solisten in ihren Reihen hat, bewiesen Posaunistin Marika Meisenzahl und Christoph Nonnweiler am Saxofon. Eine Herausforderung, die der große Chor unter Christoph Bayer nach der Pause bewältigte, war Bob Chilcotts »Making of the Drum«. Die fünfteilige Kantate übersetzt die Stadien einer Trommelherstellung in Afrika in Musik. Mit den fein aufeinander abgestimmten Passagen der vielschichtigen Komposition zeigten die Sänger, dass sie auch abseits vertrauter Harmonien komplexe Strukturen der neuen Musik erfassen können. Mit vier »Cowboy-Songs« boten die jungen Musiker des Unterstufen-Orchesters unter der Regie Jan Stegers vier originelle und übermütige Versionen amerikanischer Traditionals. Höhepunkt und Abschluss des Konzertabends bildeten der zweite und vierte Satz aus Antonin Dvoráks 9. Symphonie »Aus der Neuen Welt« - eine Komposition, die den Abend auch programmatisch überstrahlte. Dem großen Orchester unter Florian Richter gelang es, der Tiefe und dem Klang-Reichtum des vielschichtigen Konzertklassikers die nötige Transparenz zu verleihen - von behutsamen lyrischen Streicherpassagen, die sich über gezupfte Basslinien legten, bis zu den markanten, wuchtigen Bläserfanfaren des Schlusssatzes. Solistin war Annika Mauder, die mit ihrem Englisch-Horn einfühlsam die Variation der indianischen Totenklage im »Largo« wiedergab. Eine Gesamtleistung, die mit minutenlangem Applaus honoriert wurde. Der passende Soundtrack für eine Reise in ferne Welten. Da glaubt man gerne, dass eine Aufnahme der Dvorák-Symphonie einst die Besatzung der Apollo 11 bei ihrer Reise zum Mond begleitete. Nur eine von zahlreichen Anekdoten, die Regina Roßmann und Lukas Dall'Omo bei ihrer Moderation für die Zuschauer in petto hatten."
Alexander Bruchlos (Main-Echo, 27.03.2010)
Und hier einige Bilder - mehr gibt es in der Fotoshow
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Vorfreude auf das Konzert
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Herzlichen Dank an die unsichtbaren Helfer!
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Dalberger Urgestein
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Begrüßung durch OStD Dr. Bauer
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Unterstufenchor
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Klassisches Gitarrenquartett
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Junior-Big-Band
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Jazz-Combo
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Big-Band mit 'Andrew-Sisters'
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Pause
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Großer Chor
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Unterstufen-Orchester
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Großes Orchester
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Großer Schlussapplaus mit Ostergeschenken vom Elternbeirat
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Frühjahrskonzert mit „Musik aus der Neuen Welt“ von A. Dvorák u.a. am Donnerstag, den 25.03 um 19.00 UhrWir freuen uns, Ihnen im diesjährigen
in der Stadthalle die breit gefächerte Ensemblelandschaft unserer Schule wieder vorstellen zu dürfen. Es erwarten Sie unterschiedlichste Werke unter dem diesjährigen Motto „MUSIK AUS DER NEUEN WELT“ und so geht die Reise quer durch Amerika vom argentinischen „Libertango“ für Marimbaphon Solo über verschiedenste Jazz-Besetzungen (Big-Bands, Combo..) der Südstaaten und amerikanischen Metropolen bis hin zu experimentellen Chorwerken wie „The Making of the Drum“. Zum Abschluss des Konzertes erwartet Sie die weltberühmte „Sinfonie aus der Neuen Welt“ von A. Dvorák, welcher durch seinen mehrjährigen Aufenthalt in den USA und seine dort entstandenen Kompositionen als Begründer der klassischen amerikanischen Musik gilt.
Sicherlich wird es auch eine interessante Veranstaltung für Schüler, welche dieses Jahr ihre Grundschule verlassen werden und das Dalberg-Gymnasium in Erwägung ziehen, zumal hier über 200 Kinder musizieren…!
Der Kartenvorverkauf beginnt am Dienstag, den 09.03. im Sekretariat II
bei Frau Schrott, Tel. Nr. 06021/22402.
Hier die Eintrittspreise:
Erwachsene: 6,- €
Kinder: 4,- €
Wir bitte um Verständnis, das für die Schüler unserer Schule keine telephonischen Kartenreservierungen entgegengenommen werden können, sondern die Kinder die Karten direkt im Sekretariat gem. Bestellabschnitt abholen.
F. Richter
hier ein Video von den Proben
Das Main-Echo würdigte in seiner Ausgabe vom 13./14.02.2010 das Engagement der Schülerinnen und Schüler: In Eigenregie hatten die Schüler des musischen Zweigs ein öffentliches Benefiz-Konzert für ein Brunnenprojekt von Unicef in Afrika auf die Beine gestellt, bei dem 1015 Euro an Spenden zusammenkamen. Das von Melina Etzer und Lina Braun moderierte kurzweilige Programm reichte von sanften Balladen über bekannte Rocksongs bis zu krachenden Instrumentalrock-Improvisationen. Dabei sorgten die jungen Musiker bei den 250 Zuhörern für eine begeisterte Stimmung, angesichts derer manche gestandene Rock-Band vor Neid erblasst wäre. Bei ihren souverän dargebotenen Cover-Songs der jüngeren Pop- und Rock-Geschichte wurden die Sänger Marco Bueno Carpio, Marcel Travaci, Marika Meisenzahl, Miriam Berninger und Jenny Friedl von einer gut aufgelegten Band begleitet: David Obremski (Keyboards), Michael Steiborn (Bass), Kilian Zänglein und Justin Wildenhain am Schlagzeug legten sich in wechselnder Besetzung ins Zeug. Eine anrührende Interpretation des Cohen-Songs »Hallelujah« gelang Sängerin Miriam Berninger, von Erik Schüßler an der gezupften Akustikgitarre begleitet. Der junge Gitarrist beherrscht auch die E-Variante des Instruments, wie er bei seinen flinken Soli bewies. Unicef sagt Danke Vertreterinnen von Unicef dankten den Schülern für ihr Engagement. Bereits vor zwei Jahren hatte die Klasse 10 a ein Konzert auf die Beine gestellt, bei dem über 1000 Euro für das Brunnenprojekt zusammenkamen. Bei ihrem aktuellen Auftritt wurden die jungen Künstler besonders ins Licht gerückt: Das Dalberg-Technik-Team unter Andreas Keller bediente die neue Lichtanlage, die der Förderverein des Gymnasiums gestiftet hatte. Und das Projekt hat auch in anderer Hinsicht Folgen. Einige Musiker haben sich zur Band Joan Reens zusammengeschlossen, die demnächst sicher auch jenseits der Schulpforten ihre Instrumente einstöpseln wird. ab
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"Irgendwo auf der Welt gibt´s ein kleines bisschen Glück" – dieses Glück musste das Publikum des LK-Konzerts am 4. Februar nicht mehr suchen, sondern fand es in der Aula des Dalberg-Gymnasiums.
Das Konzert begann beschwingt mit dem oben genannten Stück der Comedian Harmonists aus der Feder von Werner Richard Heymann, erfrischend vorgetragen vom Chor des LK 13. Die Solopassagen von Sophie Leibfried (Alt) und Valentino Adelberger (Tenor) bereicherten den Klang, ebenso wie Eva Zöller am Klavier.
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Das erste Jazzstücks des Abends war gleichzeitig die 1. Facharbeit, in deren Rahmen der Gitarrist Lukas Ewald das Stück "I mean you" von Coleman Hawkins für eine Jazz Combo arrangiert hatte.
Eine gelungene Mischung verschiedener Stile mit einfallsreichen Soli der Combomitglieder.
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In die Welt des Tangos entführte Marlene Keßler das Publikum mit ihrer Eigenkomposition "Tango final", welches von dem Trio Judith Schüler (Violine), Felicia Schülein (Violoncello) und der Komponistin selbst vorgetragen wurde. Sie erzeugten durch feurige Rhythmen und leidenschaftliche Artikulation eine mitreißende Atmosphäre.
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Ein weiteres Highlight des Abends stellten die selbst einstudierten Chorstücke von Valentino Adelberger mit seinem Auswahlchor, bestehend aus Sängern der K12 und K13, dar.
Zunächst wurde das Publikum durch das Stück "Der Mond ist aufgegangen" verzaubert, bevor die "Mondnacht", ein selbst vertontes Werk, die Zuhörer endgültig in ihren Bann zog.
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Adelbergers Arbeit wurde durch den glanzvollen Sologesang von Anne Ebert (Sopran) zusätzlich verfeinert.
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Die Flötistin Anne Zielonka überzeugte mit Friedrich Kuhlaus Fantasie für Flöte solo durch technisch hohes Niveau und virtuose Spielweise.
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Das Duo Nesa Fröhlich (Fagott) und Marlene Keßler (Akkordeon) interpretierte Jonas Tamulionis` Rondo und zeichnete sich hierbei durch perfektes Zusammenspiel aus.
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"Eingeläutet" durch einen komplexen Schlagzeugrhythmus (Cowbell) erhitzte Philipp Drenkard das Publikum mit seiner Version von "Chega de Saudade (No more blues)". Dieses Arrangement war eine gute Kombination aus Latin und Funk, bei der es den Zuschauern sichtlich schwer fiel, sich auf den Stühlen zu halten. Die Künstler begeisterten durch eindrucksvolle Soli.
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In der Pause erfreute die "prickelnde" Bewirtung des Mensateams.
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Durch seine Facharbeit mit gleichnamigem Titel spiegelte Julian Muldoon in einer ergreifenden Komposition die Situation am Ende des 2. Weltkrieges wider, die durch Hoffnung und Verzweiflung geprägt war.
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"The Story of Henry VIII. and Anne Boleyn", über eine leidenschaftliche Liebe der gleichnamigen Protagonisten, die sich im unerfüllten Wunsch nach einem männlichen Thronfolger in Hass wandelte und mit der Hinrichtung Anne Boleyns endete, vertonte Sara Travaci in ihrer Facharbeit für großes Orchester. Die klanggewaltige Komposition, die nach dem Vorbild Hans Zimmers verfasst wurde, zog den Zuhörer durch die filigrane Abstimmung von Film und Ton in ihren Bann.
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Eine weitere Solistin des Abends war die Sopranistin Sonja Preuß. Sie sang zwei ausdrucksstarke Arien von Giacomo Puccini mit voluminöser Stimme und glänzte in den höchsten Lagen.
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Anschließend trug der Leistungskurs 12 das ehrwürdige Chorstück "Musica, die ganz lieblich` Kunst" von Johannes Jeep unter Leitung von Reinhard Dyroff klangvoll vor.
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Anne Ebert glänzte in Antonio Lottis "Pur dicesti, o bocca bella" vor allem mit den virtuos vorgetragenen Koloraturen. Beide Sopranistinnen wurden von Regina Roßmann kongenial am Klavier begleitet.
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Mit Alexander Neffs brillianter und ausgereifter Komposition für Big-Band und Gesang erreichte der musikalische Abend einen weiteren Höhepunkt. Der Sänger Carlo Virciglio interpretierte das teils gefühlvoll melancholische, teils wuchtig bombastische Stück mit viel Hingabe und wurde dabei von Alexander Neff selbst am Klavier und einer fulminanten Big-Band tatkräftig unterstützt. Ein Sound, der allen Anwesenden noch lange in den Ohren bleiben wird.
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Den krönenden Abschluss bildeten die LKs 12 und 13, die zusammen das Lied "Wochenend und Sonnenschein" von Milton Ager unter Leitung von Florian Richter fröhlich und ausgelassen darstellten.
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Charmant durchs Programm führten die Moderatoren Alexander Neff und Lukas Ewald: Ein glanzvoller Abend in bewährter Tradition!
LK 12 Musik
Und hier die Bildershow mit höherer Auflösung
Ein voller Erfolg wurde das Adventskonzert in der Christuskirche. So sieht es auch Melanie Pollinger vom Main-Echo, die in der Ausgabe vom 12./13.12.2009 schrieb:Für magische Momente sorgte beispielsweise die Sopranistin Sonja Preuß (Kollegstufe 13) mit dem „Ave Maria“ des italienischen Komponisten Giulio Caccini, der von Mitte des 16. bis Anfang des 17. Jahrhunderts lebte. Neu an seinen frühbarocken Liedern war der „ariose Stil“. Die junge Sopranistin mit der klaren, kräftigen Stimme bot das Stück fast modern: weich und rund in den tieferen Lagen und von großer, unangestrengter Strahlkraft in den Höhen. Begleitet wurde Preuß an der Orgel von ihrer Jahrgangskollegin Anne Matthiessen.
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Hohes Niveau
Matthiesen begleitete auch den Nachwuchstenor Lukas Dall’Omo (K12) bei „Ich will den Herren loben allezeit“ aus den Kleinen geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz. Der Meister des deutschen Frühbarock ist eine Generation später geboren als Caccini. Auch dieses Stück war von bestechender Eleganz, Dall'Omo arbeitete die Koloraturen geschmeidig heraus.
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Hohes musikalisches Niveau zeigten auch die zwölf Schülerinnen, aus denen das Bläserensemble des Großen Orchesters unter der Leitung von Florian Richter besteht. Sie begeisterten mit den ersten beiden Sätzen aus Dvoraks Serenade Opus 44 in d-Moll: gestochen präzise, dabei wundervoll modulationsreich auch im Prestissimo. Mit Leichtigkeit formten die homogen agierenden Musikerinnen - Annika Mauders Oboe hob sich immer wieder wohltuend heraus - die Schattierungen der Naturromantik nach, ließen träumerischen Walzertakt vorüberziehen wie bei einem böhmischen Fest. Feststimmung ließen weitere Soloauftritte aufkommen: Trompeter Peter Kullmann (10a), begleitet an der Orgel von Michael Steinborn (10a), spielte weich und sauber Jaques Devogels „Gloria“. Ramona und Julia Reis (K12) steuerten virtuos jubilierende Querflötenklänge bei mit Johann Christoph Friedrich Bachs Sonate in C-Dur.
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Mit Schwung und Spielfreude zeigte das Unterstufenorchester unter Leitung von Jan Stenger die Früchte eifrigen Übens, unter anderem ein strahlendes „The Bringer of Joy“ aus Holsts „Planeten“. Mehr als ein Umbau-Pausen-Füller war César Francks „Andantino cantabile“, das Matthiessen als besinnliches Orgelsolo präsentierte, bevor der Große Chor unter der Leitung von Christoph Bayer mit drei ganz verschiedenen Titeln glänzte.
Zart und schwebend
„Exsultate Jusit“ stammte von einem Zeitgenossen Caccinis, dem Komponisten Ludovica da Viadana. Das Stück war anspruchsvoll genug. Was folgte, erforderte beste Schulung: „And every Stone Shall Cry“ des zeitgenössischen britischen Komponisten Bob Chilcott ist von sphärisch anmutender Komplexität, zart und schwebend, dabei äußerst schwer zu singen in seiner kühnen Tonalität. Der Chor meisterte die Herausforderung und belohnte sich selbst mit einem traditionellen amerikanischen Spiritual. Bei dem swingendem „Let me fly“ zeigten die Sopransängerinnen, in welch soulige Höhen sie sich hochschrauben können.
Einen Ruhepunkt setzte das Gitarrenduo Moritz von Oppenkowski und Christopher Costea (beide K12) mit „Oriental“ aus den Spanischen Tänzen von Enrique Granados: Leise Klänge, meisterlich filigran, erfüllten das Kirchenschiff, das Publikum bemühte sich, ganz still zu sein.
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Da ließ sich zum Abschied die volle Lautstärke der Dalberg-Junior-Bigband umso schöner genießen: bei Ralph Blanes „Have yourself a Merry Christmas“ und dem Gassenhauer von Rentier Rudolf.
Melanie Pollinger
Weitere Bilder (und einige der obigen Fotos in höherer Auflösung) gibt es in der Fotoshow
Collegium Musicum und Dalberg-Schulorchester konzertieren gemeinsam bei »Cinemusic« in der Stadthalle Aschaffenburg.
Profis und Nachwuchs gemeinsam am Pult: Collegium Musicum und das Dalberg-Schulorchester konzertierten am Sonntag hervorragend in der Stadthalle Aschaffenburg. Einzig Schauspieler Ralf Bauer trübte mit seiner dilettantischen Moderation den gelungenen Abend.
Ein so großes Orchester dürfte die Stadthallen-Bühne selten gesehen haben. Jedes Eckchen musste ausgenutzt werden, um alle Musiker und zeitweise noch Solisten und den 60-köpfigen Chor des Dalberg-Gymnasiums unterzubringen. Abgesehen von Ralf Bauer, der mehrmals über Kabel stolperte, schien die Enge niemanden zu stören. Routiniert gingen sowohl die Profis als auch der Nachwuchs zu Werke. Platzwechsel der Musiker zwischen den einzelnen Stücken funktionierten reibungslos und schnell. Auch an solchen scheinbaren Kleinigkeiten erkennt man die Güte eines Konzerts - und den Probeaufwand, der dahinter steckt.
Diszipliniert und konzentriert war das Orchester jedes Mal innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit - für Profimusiker selbstverständlich, für ein Schulorchester, das sicherlich noch mit Lampenfieber zu kämpfen hat, nicht. Hier profitierte der Nachwuchs von der Routine der erfahrenen Musiker. Allerdings hatte man den Eindruck, dass beide Seiten, Profis wie Schüler, die immer zu zweit am Pult saßen, Spaß an dem einmaligen Projekt hatten.
Als Thema hatte der Philharmonische Verein, der sich um die Belange des Collegium Musicum kümmert, sich für Filmmusik entschieden. Zum einen, weil man damit den Geschmack der jungen Musiker zu treffen glaubte, und zum anderen in der Hoffnung auch junges Publikum in die Stadthalle zu bekommen, wie Vorsitzender Alfred Kalb vorab gesagt hatte. Beides glückte: Bei dem Querschnitt aus 100 Jahren Filmmusik von klassischen Stücken über Blues- und Jazz-Nummern bis hin zu Schlagern war für jeden Geschmack - gleich ob Musiker oder Zuhörer - etwas dabei. Und die Stuhlreihen in der Stadthalle waren in der Tat mit vielen jungen Besuchern besetzt.
Wer aber glaubte, Filmmusik sei in erster Linie Hintergrundgeplänkel, das einfach zu spielen und zu konsumieren sei, der wurde eines Besseren belehrt. Vor allem die Filmmusik zu „Harry Potter“ und „Star Wars“ oder - als Zugabe - die Musik des Klassikers „Titanic“ erwiesen sich als überaus anspruchsvolle Kompositionen, die das Orchester größtenteils mit Bravour meisterte. Bei „Blues Brothers“- und „Pink Panther“-Rhythmen lief die Big Band zu Hochform auf. Aber auch bekannte Melodien, wie Francis Lais Musik zu dem Film „Love Story“, das der 12-jährige Lukas Katter am Flügel einfühlsam intonierte, dürften selbst profunde Kenner von Filmmusik zufrieden gestellt haben.
Wären hier und da nicht ein paar falsche Töne oder unsaubere Einsätze gewesen, hätte man die Musiker oben auf der Bühne für ein reines Profi-Orchester halten können. Mit wenigen Ausnahmen überzeugten Collegium Musicum und Dalberg-Schulorchester, die abwechselnd unter der Leitung von Andreas Lübke und Florian Richter spielten, durch exakte Stimmführung, harmonische Übergänge und einen in sich geschlossenen Klangkörper.
Schade nur, dass Moderator Ralf Bauer den positiven Gesamteindruck trübte. Schlecht, man möchte fast sagen, gar nicht vorbereitet holperte und radebrechte er durch seine Ansagen, verwechselte Klassen- mit Altersangaben und war nicht in der Lage, sich vorab zu informieren, wie man den ihm unbekannten Komponisten Dmitri Schostakowitsch ausspricht. Was man zu Beginn des Abends noch amüsiert belächelte, nervte mit fortschreitender Stunde mehr und mehr und war schließlich nur noch peinlich.
So ist zu hoffen, dass der Zusammenschluss aus Collegium Musicum und Dalberg-Schulorchester möglichst bald mit einem weiteren Konzert zu hören ist - dann aber mit einem anderen Moderator. Denn sowohl das Projekt an sich, als auch der musikalische Nachwuchs sind viel versprechend - etwas, worauf alle Beteiligten zu Recht stolz sein können.
Nina-Anna Beckmann
Die Dalberg-Reporterin Fabiola Cibis:
Am Sonntag, den 08.11.09 um 18 Uhr spielte das Orchester sowie die Big-Band des Dalberg-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Collegium Musicum in der Stadthalle einige bekannte Stücke aus Film und Fernsehen. Das Repertoire reichte von älteren Darbietungen wie „Miss Marple“ bis hin zu den neueren Filmen, wie „Harry Potter“. Die Zusammenarbeit war wirklich gelungen. Zwischen den Stücken erzählte der Schauspieler Ralf Bauer einiges interessantes über die Komponisten der Stücke und deren dazugehörigen Filme. Er zeigte auch, welche Auswirkungen Filmmusik auf die Handlung eines Films hat, indem er ein Gedicht einmal zu passender, zarter Musik vortrug und einmal zu einer, die überhaupt nicht passte.
Übrigens fanden viele die Moderation von Ralf Bauer ziemlich gut: Locker und flockig - nicht so steif wie bei anderen Konzerten. Nach dem Konzert habe ich ihn kurz sprechen können. Auf meine Frage, wie er dazu kam, dieses Konzert zu moderieren, antwortete er, dass seine Agentur ihn angerufen habe und er sofort annahm, weil er sich gerne mit Jugendlichen und Schülern beschäftige und er zum Beispiel auch, da er jetzt auf Tour sei, in verschiedenen Schulen eine Stunde halte. So hatte er auch angeboten, an das Dalberg-Gymnasium zu kommen, um eine Deutschstunde zu halten.
Fabiola Cibis
Bilder bis zur Pause gibt es hier
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Bilder von nach der Pause gibt es hier
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DAS BESTE AUS 100 JAHREN FILMMUSIK am 8. November 2009 um 18.00 Uhr in der Stadthalle