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Zur Vernissage im Weißen Zimmer kamen anlässlich der Aschaffenburger Kulturnacht viele Gäste in die Karlstraße, um unsere Ausstellung zu sehen. Unser Raum mit den ineinander verspannten Figuren bekam durch die vielen Besucher ganz neue Reize und das Thema Europa wurde hier doppelt lebendig. Schülerinnen der Klasse 11b trugen mit Frau Dr. Meußer in verschiedenen Rollen in ihrem "Minimaltheater" Gedanken zu Europa vor und boten dem Publikum auch nachdenkliche Momente. Die Videoprojektion verwandelte nach Einbruch der Dunkelheit die Nische im 1. Stock in einen ganz neu zu erlebenden Außenraum.




Zur Aschaffenburger Kulturnacht am 11. Juli ab 19 Uhr im Weißen Zimmer in der Karlstraße 12-14 findet die Vernissage „Kunstraumschule“ unter dreifacher Beteiligung des Dalberg-Gymnasiums statt, zu der wir alle Interessierten herzlich einladen möchten. „Push and Pull“ – eine Gemeinschaftsarbeit des LK Kunst 12 (Mitra Ahmadi, Carolin Aulbach, Marie-Luise Bauer, Johanna Benesch, Jenny Büttner, Samira Dust, Jana Fecher, Irina Hefter, Melina Hüttner, Juliane Kisil, Lena Maurer, Dirk Mecking, Marie-Christine Modler, Marie-Sophie Ruß, Celina Schimmer, Julia Wayman, Anna Wolf)
Die Chance auf eine große, öffentliche Ausstellung zu haben – davon träumt jeder Künstler. Auch wir, der Kunst LK der 12. Klasse des Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasiums, fingen an zu träumen, als wir hörten, dass uns eben dies im Weißen Zimmer ermöglicht werden sollte.
„AB nach Europa“ – dieses Thema brachte viele, sehr verschiedene Ideen rund um unseren Kontinent hervor. Wir diskutierten über unförmige Klumpen, Wahlkabinen, Hände, philosophische und politische Fragen und hatten anfangs nur einen gemeinsamen Wunsch:
Den Raum in seiner Gesamtheit zu nutzen und ein klares und schlüssiges Konzept zu entwickeln, das sich von den Wandflächen in den Raum hinein entwickelt, also plastisch und zweidimensional zugleich ist. Eine schwierige Aufgabe.
Schließlich konnten wir uns auf eine in vielen Gesprächen ausgearbeitete Idee einigen:
Unser entstandenes Werk dreht sich um gefesselte, gestützte, gezogene und gehaltene Figuren, die von einer großen, greifenden Hand und langen Seilen kontrolliert werden.
Wir wollen mit ihm einen Verweis auf die Völkergemeinschaft und die Unterstützung geben, die Europa uns allen bietet, aber auch die Einschränkung der Individualität und der Freiheit durch den Staatenbund verdeutlichen.
Durch Verknüpfung verschiedenster Techniken und unterschiedliche Darstellung der einzelnen Figuren möchten wir den Betrachter dazu anregen, sich eine eigene Meinung über die Rolle der Hand und der Menschen - auch im Hinblick auf Europa - zu bilden.
„(T)raum Welten“ – eine Videoinstallation von Juliane Kisil, Julia Wayman und Jana Fecher
Bei der Begehung der Räumlichkeiten fiel uns im ersten Stock ein kleiner ungewöhnlicher, architektonischer Bereich auf, der weder Innen- noch Außenraum zu sein scheint. Es handelt sich um einen engen Schacht, der von den verwinkelten Hinterhofbauten dunkel und vergessen gebildet wird und der sich zur Galerie hin durch zwei Fenster einsehen lässt.
Anlässlich dieser Entdeckung entstand die Idee mit diesem Raum zu arbeiten, auf ihn hinzuweisen und ihn gleichzeitig zu entfremden. Drei Schülerinnen nutzen ihn nun als Projektionsfläche für ihren Film, der als unwirkliche Traumwelt sowohl die schönen, als auch die furchteinflößenden Momente einer solchen durch Licht und Farbe, Natur und Mensch in der bedrückenden Enge und auf rauer Oberfläche zeigt.
Deutsche? Europäer? Deutsche Europäer? Ein kritisch-kreatives Wort zu Europa – Wortbeiträge der Klasse 11b
Deutsche, Europäer oder deutsche Europäer - Wer oder was sind wir überhaupt in dieser globalen Welt? Was bringt Europa uns außer der oft beklagten Bürokratie? Was bedeutet Europa uns jungen Menschen? Welche Chancen bietet Europa? Geht es für uns tatsächlich "AB nach EUROPA"? Diesen Fragen gehen Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b in ihren kleinen, kreativen und manchmal bösen Wortbeiträgen am 11. Juli ab 19 Uhr nach.
Susanne Tschiers, Dr. Anja Meußer und der LK Kunst 12

Ausstellung: Dalberg-Gymnasiasten zeigen in der Herz-Jesu-Kirche Werke mit „Herz“Im Mittelpunkt der erstaunlich vielschichtigen Arbeiten steht immer das Herz, Symbol für Liebesfreud und -leid, für Gefühle, Spannungen, Sehnsüchte und Ängste. Die 10- bis 17-Jährigen haben in vielen Bildern ihr Inneres nach außen gekehrt und das Thema „Herz“ von allen Seiten beleuchtet: Da gibt es die religiöse, musikalische, sexuelle, politische, gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit gespaltenen, zerrissenen Herzen, mit einer Erdkugel, die zum Herz stilisiert wird.
Jesus am Kreuz mit einem Loch im Herzen, durch das Licht fällt, steht in einer imposanten Skulptur am Altar. Auf Schautafeln sind die Bilder, gemalt und gezeichnet in allen Techniken, mit passenden Titeln aufgehängt. Schauvitrinen zeigen Objekte, die mit viel Gefühl und Sensibilität gefertigt wurden, auch außerhalb der Unterrichtszeiten.
„Es ist mir wichtig, den Schülern ein Ventil zu geben, ihre Gefühle darzustellen“, sagt Kunstlehrerin Jung, die die Geschichte jedes einzelnen Exponats kennt. Zum eigenständigen Umgang mit künstlerischen Motiven wollte sie auffordern, Mut machen, sich abseits bestehender Kunstrichtungen und Klischees auszudrücken.
Dass die Jugend heute oberflächlich sei, wird in der Ausstellung eindrucksvoll widerlegt. Es rührt an, Bilder zu betrachten, in denen von persönlichem Herzweh, von Problemen mit Schule, Elternhaus, Freunden, aber auch von Hoffnung und positiven Erwartungen erzählt wird. Ausstellung „Herz“, Herz-Jesu-Kirche, Saarstraße 4, bis 25. Juni, täglich 7 bis 19 Uhr (ausgenommen Gottesdienstzeiten); Eintritt frei.
Cornelia Müller, Main-Echo vom 18.06.2009
Am Sonntag den 21. Juni präsentierten die Schülerinnen des LK Kunst 13 in einer Matinée ihre zahlreichen Arbeiten der Öffentlichkeit. In der Aula und Caféteria des Dalbergs konnten Werke aus zwei Jahren Unterricht, dem Abitur, Klausurthemen und natürlich die Facharbeiten betrachtet werden. Die Schülerinnen führten die Besucher fachkundig durch die Ausstellung und gaben ihnen einen umfangreichen Einblick in ihr vielseitiges Schaffen. Besonders die Vielfältigkeit der Themen, Techniken und Materialien wurden von den Gästen bestaunt und es ergaben sich viele interessierte Gespräche über die Herangehensweise und Ideen der Schülerinnen.
Einen herzlichen Dank an die Jazz-Combo für die musikalische und an das Hausmeisterehepaar für die kulinarische Begleitung, die sehr zur angenehmen Atmosphäre der Veranstaltung beigetragen haben.
Hier einige Eindrücke aus der Ausstellung.



Caroline Wölm (Facharbeit "Ein Hotel auf dem Mond")


Gesina Amrhein (Facharbeit "Gestaltung eines Bühnenbildes zu "Peter Pan" in der Schulaula")


Irina Klippert (Facharbeit "Verfremdete Welt")

Johanna Hench (Facharbeit "Zeichnerische Illustration zu Richard Powells 'Die Kwimpers'")

Luzia Hein (Facharbeit "Gegensätze - Entwurf, Modell und fotografische Inszenierung einer Modelkollektion")

Madga Krebs (Facharbeit "Ein Haus in der Wüste")

Natalie Fedtke (Facharbeit "Ein Haus auf dem Meer - Entwurf und Modell")

Rabea Kroth (Facharbeit "Inszenierte Fotografie vermeintlich gewöhnlicher Situationen eines Tagesablaufs")

Sina Stange (Facharbeit "Tierplastiken aus Metall")

Tanja Fietzek (Facharbeit "Fotografische Selbstinszenierung anhand gesellschaftlicher Rollenbilder")

Vivien Vuzic (Facharbeit "Stellung beziehen - Ein malerischer Prozess mit dem eigenen Selbstportrait")

Franziska Steigerwald (Hommage an Edward Hopper)

Tanja Fietzek ("Traum", Collage)

Veronika Schröder (Gedichtillustration zu 'Der blaue Abend' von Hugo Ball)



2 x Paprika: Sophia Nevermann (Abituraufgabe I, Praktischer Teil)

Rabea Kroth ("Malübung")

Und noch ein paar mehr Bilder gibt es hier
Der Leistungskurs Kunst der 13. Klasse stellt am Sonntag, den 21. Juni 2009 in einer Matinée von 11-15 Uhr zahlreiche Arbeiten aus dem Unterricht und vielfältige bildnerisch-praktische Facharbeiten in der Aula und Cafeteria des Dalberg-Gymnasiums aus. Neben Werken aus allen Bereichen wie Zeichnung, Malerei, Plastik, Druckgrafik und Collage, werden umfangreiche Facharbeiten zu den Themen Inszenierte Fotografie, Architektur, zeichnerische Illustration, Mode, Bühnenbild, Plastik, Fotorealistische Zeichnung und Malerei zu sehen sein.
Der Leistungskurs Kunst 13 zeigt seine Werkschau im Café Hench
