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Unter dem diesjährigen Motto "meine - deine - unsere Zukunft" zum europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen entstanden zu verschiedenen Unterthemen wieder zahlreiche gelungene Schülerarbeiten, die wir Anfang Februar beim Europäischen Wettbewerb eingereicht haben. Inzwischen stehen alle Landes- und Bundessieger fest und wir hatten die Freude zum Europatag den Bundespreisträgern einige tolle Preise der länderübergreifenden Jury zu überreichen und ihnen herzlich zu gratulieren. Mitgemacht haben unter der Leitung von Frau Fleckenstein und Frau Tschiers in diesem Jahr die Klassen 6d und 6f zum Thema "Zukunft gemeinsam meistern - Wie stellst du dir das Zusammenleben in einem Mehrgenerationenhaus vor?", die Klassen 7b und 7c zum Thema "Wohn(t)raum! Wie stellst du dir eine europäische "Stadt der Zukunft" vor?" und die Klasse 10a zu "Familienmodelle - Modellfamilien, Entwickle Architekturvisionen, die das Miteinander mehrerer Generationen in einem Haus ermöglichen."
Zu den Landessiegern gehören aus der Klasse 7b Leah Beck, Elisabeth Hahling, Annika Staudt und Nils Schlottog und aus der Parallelklasse 7c Jule Niehaus. Aus der Klasse 10a zählen Tatjana Brandt, Sabrina Gado, Polly Bruchlos, Aline Reinmann und Lilian Lautenschläger zu den Landessiegern. Der Termin für die Siegerehrung der Landessieger steht derzeit noch aus.
Ebenfalls Landessieger sind die folgenden Schüler, die jedoch zusätzlich an die länderübergreifende Jury weitergereicht wurden und somit Bundessiegern geworden sind: Hanna Aulbach (7b), Lukas Möller (7b), Jakob Stürmer (7b) und Nicolas Becker (7c).
Wir gratulieren herzlich allen Siegern und freuen uns über die tollen entstandenen Arbeiten!
Susanne Tschiers
Hanna Aulbach

Nicolas Becker

Lukas Möller

Jakob Stürmer
Vergangenen Montag fand im Seehotel Niedernberg die Prämierung der fünf besten Styroporköpfe, die von 70 Schülern aus 7 Schulen der Region gestaltet worden waren, statt. Annette Portmann gewann dabei den 3. Platz und insgesamt konnten unsere Schüler Platz 2 unter den teilnehmenden Schulen erringen. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!
Gewählt hatten die Kunden der Firma Schädlich in der Steingasse, wo die Köpfe im November überall verstreut zwischen den Sportmoden und im Schaufenster präsentiert worden waren. Die ursprüngliche Idee des Initiators des Projekts, Herrn Schwarzkopf, war, zur Präsentation von Mützen, Helmen oder Hüten in seinem Geschäfts Styroporköpfe von Schülern ausgefallen gestalten zu lassen. Im weiteren Verlauf des Projekts und durch die immer größere Anzahl an Teilnehmern entschloss er sich dazu, einen Großteil der Köpfe für einen guten Zweck versteigern zu lassen. Diese Versteigerung fand zusammen mit der Siegerehrung der besten Köpfe am 28.11.2011 im Seehotel statt.

Vom Dalberg-Gymnasium wurden zum Ende des letzten Schuljahres unter der Leitung von Frau Lenicker fünf Köpfe ausgewählt, die sie mit drei Schülerinnen aus der jetztigen 10d - Tina Neumann, Nóemi Kápolnasi und Celina Döring - und mit zwei Schülerinnen aus derjetzigen Q11 - Alice Weimar und Nadja Schüßler - erarbeitet hat. Frau Tschiers gestaltete das Thema in der ehemaligen Q11, aus denen die Entwürfe von Annette Portmann, Luisa Schmitt und Sarah Dönges (Gemeinschaftsarbeit), Nico Pohl, Viktoria Schwab, sowie Marian Hefter zum Wettbewerb eingereicht wurden. Annette Portmann verwandelte ihren Styroporkopf mittels geschickter Collage in eine felsige Berglandschaft mit Fluss, Steinen und Vegetation. Als Clou nahm sie Bezug auf die Präsentation von Sportmoden und platzierte Miniaturfiguren, die als Bergsteiger den Kopf erklommen, in der Augenbraue Rast machten oder sich von Kinn und Braue abseilten. Diese Gestaltung gefiel offensichtlich auch vielen Kunden.


Susanne Tschiers
Die Idee zu dieser Aktion hatte der neue Inhaber von "Sport Schädlich", der sieben Gymnasien in und um Aschaffenburg - darunter auch dem Dalberg-Gymnasium - weiße Styroporköpfe zum Gestalten überließ. Unter der Leitung von Christine Lenicker und Susanne Tschiers bemalten und beklebten auch Schülerinnen und Schüler vom Dalberg-Gymnasium "ihren" Kopf.
Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Aktion hatte Marco Schwarzkopf, seit August Geschäftsführer des 1911 gegründeten Familienunternehmens und Nachfolger von Franz und Traudl Schädlich. „Schon im Frühjahr auf der ISPO in München haben mich solche Köpfe fasziniert“, sagt Schwarzkopf und ist begeistert über die Resonanz, die seine Aktion bei den Schulen in und um Aschaffenburg erfahren hat. Schülerinnen und Schüler aus sieben Gymnasien haben sich im Kunstunterricht intensiv mit der Gestaltung der ehemals weißen Frauen- und Männerköpfe aus Styropor beschäftigt. Herausgekommen sind einzigartige und unverwechselbare Kreationen: knallbunt in allen Regenbogenfarben, mal in Naturtönen, mal schrill mit silbernen Glasmosaiken, mit Zeitungsschlagzeilen überzogen oder mit Federn überhäuft.

Jede Schule hat zehn Rohlinge erhalten. „Ich hätte noch viel mehr verteilen können!“, sagt Schwarzkopf, dem die Aktion sichtlich Spaß bereitet. Spaß werden auch die Betrachter haben, wenn sie in diesen Tagen durch die zwei Etagen des Sport- und Outdoorgeschäfts in der Nebensteingasse spazieren: Die Köpfe stehen überall, und (...) grinsen frech aus den Schaufenstern heraus. Damit es bei der Prämierung fair zugeht, sind die Namen der Künstler durch neutrale Nummern an den Köpfen ausgetauscht worden. Wer sie bewerten möchte, kreuzt auf einem Teilnahmeschein seinen Favoriten an und gibt den Zettel bei Schädlich ab. Die Votingaktion läuft bis Ende Oktober. Danach werden die beliebtesten Köpfe und ihre Produzenten prämiert sowie die Preise an die Kunden, die mitgestimmt haben, verlost. Doch damit nicht genug: Für einen sozialen Zweck will Marco Schwarzkopf einen Großteil der Kunstwerke im November im Seehotel Niedernberg versteigern lassen.“
Sieben Gymnasien vom bayerischen Untermain haben sich an der Schädlich-Köpfe-Aktion beteiligt, die von Christine Lenicker und Susanne Tschiers vom Dalberg-Gymnasium betreut wurde. Neben dem Dalberg-Gymnasium nahmen aus Aschaffenburg folgende Schulen teil.: Friedrich-Dessauer-Gymnasium (Kunstlehrer Herr Germer), Karl-Theodor-v.-Dalberg-Gymnasium (Frau Tschiers), Kronberg-Gymnasium (Frau Stonner), Maria-Ward-Gymnasium (Herr Kiesel); aus Hösbach: Hanns-Seidel-Gymnasium (Frau Damaschke); aus Elsenfeld: Julius-Echter-Gymnasium (Frau Mündel-Hechtfischer); aus Erlenbach: Hermann-Staudinger-Gymnasium (Frau Wehrmann).
Hier Fotos von allen Dalberg-Köpfen...