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Zu Anfang dieses Schuljahres hatten wir das Glück, zu den F1-Schülern des Dalberg-Gymnasiums in Aschaffenburg zu gehören, die ausgewählt wurden, eine einwöchige Fahrt nach Saint-Germain-en-Laye zu unternehmen. Wir haben diese Zeit in den Gastfamilien und auf unseren Besichtigungstouren sehr genossen und möchten uns herzlich bei Schülern, Eltern sowie der Schulleitung des Collège Les Hauts Grillets für all ihr Engagement bedanken.Max: “Was war dein erster Eindruck von der Schule?”
Mia: “ Naja, zuerst sind mir die hohen Zäune und die Eisentore aufgefallen, welche mich an amerikanische Highschools erinnerten und einen sehr strengen Eindruck auf mich machten.
Helena: “Das Schulgebäude wirkte im Vergleich zum Dalberg etwas blass, allerdings kenne ich auch nur die Kantine und einige Klassenzimmer, was ich sehr schade finde da ich gerne mehr von der Schule gesehen hätte.”
Josias: “Wie fandest du die Gestaltung des Unterrichts?”
Leonie: Ich fand ihn etwas langweilig, was wahrscheinlich daran lag, dass ich nicht besonders viel verstanden habe.
Franzi: “Der Techno- ( Informatik ) Unterricht gefiel mir besonders gut da ich von der Ausstattung total fasziniert und begeistert war. Es gab eine High-Tech-Touchscreen-Tafel, die mich völlig in ihren Bann zog.”
Alex: “ Wir besuchten ja auch den Unterricht, hast du dabei irgendwelche Unterschiede feststellen können zwischen Dalberg und Collège in Saint - Germain?”
Sabrina: “Die Schüler in der Klasse waren leiser als bei uns und die Lehrer halten auch meistens einfach nur ihren Vortrag und die Schüler müssen selbstständig mitschreiben.”
Franziska H. : Ich fand es seltsam, dass sich Mädchen und Jungen gemeinsam, in einer Umkleide, umziehen müssen und auch zusammen Sport haben. Des weiteren wurde der Sport unter einem strengen Regime geführt.
Josias :“Was haben wir denn in Paris alles gemacht? “
Franzi: “ Wir sind viel Metro gefahren, haben Notre Dame, la Tour Eiffel und la Défense besichtigt. Am Mittwoch waren wir in Versailles. Dabei hatten wir leider zu wenig Zeit, alles zu besichtigen, da das Schloss und die Gärten einfach viel zu groß sind.
Nikola: Ja, und am Donnerstag waren wir zuerst am Moulin Rouge, dann auf Montmartre und in Sacré Coeur. Danach hatten wir ein bisschen Zeit übrig, um noch Souvenirs zu kaufen oder um etwas zu essen. Später sind wir dann noch in Richtung Centre Pompidou und les Halles.
Sophl: Freitags waren wir im Louvre und haben la Jaconde ( Mona Lisa ) angeschaut.
Alex: “Wie war denn dein Eindruck von der Mona Lisa?
Sophl: “ Also ich fand sie nicht so beeindruckend wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ein bisschen zu viel Wind um nichts. Dafür fand ich andere Sachen wesentlich interessanter.
Josias: “Ja, und was habt ihr am Freitag noch so gemacht? “
Helena: “ Wir waren auch in les Galeries Lafayette, mit der beeindruckend(en), bunten Glaskuppel. Später sind wir dann noch mit den Familien essen gegangen und waren dann noch auf einem Bateau Mouche.
Max: “ Was hat dir denn an Paris am besten gefallen? “
Sophia:” Also, das Beste waren Montmartre und Sacré - Coeur, und die gut angezogenen Menschen, welche gut zu der Stadt der Mode passten. Aber am Allerbesten war einfach die Fahrt mit dem Bateau-Mouche. Der Eiffelturm bei Nacht und die wunderschön beleuchtete Stadt mit ihren alten Häusern und Notre Dame. “
Alice: “Sehr inspirierende Stadt! Alte Häuser, viele Kaufhäuser, beeindruckende Architektur, kontrastreiche Menschen. Rundum eine facettenreiche Stadt! J´adore Paris !!!”
Josias: “ Hat euch der Aufenthalt in euren Gastfamilien gefallen?”
Louisa : “ Die Familie war sehr nett, hat mich zum Glück auch in ihren Tagesablauf mit einbezogen und hat mir immer sehr leckere Sandwiches gemacht.
Kim: Ja, also wir haben mit unseren Austauschpartnern auch viel zusammen mit anderen gemacht, zum Beispiel waren wir mit Clara und Franziska im Skatepark oder haben Filme geguckt.
Alex: “ Also war es alles in allem eine super Woche !?”
Herr Behr: Ja, ich freue mich auf den nächsten Austausch. Und besonders erwähnen möchte ich noch die heiße Schokolade und die Croissants, die wir täglich im CDI spendiert bekommen haben - und den Empfang, den das Collège für uns gab, sowie die Führung durch das Rathaus unserer Partnerstadt, zu der auch extra der Vorsitzende des Freundeskreises Saint-Germain-en-Laye - Aschaffenburg und seine Frau gekommen sind. Und ganz herzlichen Dank an unsere Gastfamilien für die tolle Aufnahme und Betreuung sowie die Organisation der vielen gemeinsamen Aktivitäten!
Frau Ecke ist sich sicher: “ Der Austausch wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben - und ich hoffe, die Kontakte zwischen den Schülern werden weiterbestehen.''
Und hier ein paar Fotos:
Samstag

Abfahrt

Sonntag:

Unternehmungen mit den Gastfamilien - einige gingen zum Bowlen

Montag:

Empfang in der Schule und im Rathaus

Die Vorsitzenden des Freundeskreises Saint-Germain-en-Laye und Aschaffenburg

im Ratssaal



Im Schloss

und auf den Aussichtsterrassen
Dienstag:

Bestens verpflegt warteten wir darauf, dass alle eintrafen, dann ging es nach Notre Dame



und schließlich der Eiffelturm von ganz oben



Blick vom Trocadero auf den Eiffelturm

Ausklang des Tages im Défense-Viertel
Mittwoch: Vormittags Unterricht, am Nachmittag Ausflug mit den französischen Gastschülern





Donnerstag:

Montmartre - hier das Bistrot, in dem der Film 'Amélie Poulain' gedreht wurde

Der Mann, der durch die Wand geht - davor der Mann, der nachts auf dem U-Bahnschacht zeltet



Der Place du Tertre mit seinen Malerbuden

Sacré Coeur



Dann gings am Rathaus vorbei zum Centre Pompidou




Freitag:

Blick von der Concorde Richtung Arc de Triomphe

Besuch im Louvre

Hinter dickem Panzerglas, umgeben von ca. 100 Leuten

In den Tuilerien
Am Nachmittag ging es weiter ins Viertel rund um die Sorbonne


Saint Etienne du Mont


Dann weiter Richtung Galéries Lafayette - hier gegenüber der Opéra Garnier

Einkaufstempel - leider hatten wir nur 2 Minuten, sonst hätten wir es nicht mehr auf den Arc de Triomphe geschafft

Und von dort war der Blick noch viel eindrucksvoller

Aber vorher mussten wir hochsteigen


Krönender Abschluss des Abends: nach dem Abendessen eine Fahrt auf der Seine in einem Bateau Mouche

Samstag: mit den Familien, abends Abschlussparty für alle Beteiligten

Auf dem Marktplatz der für St Germain zuständige Abgeordnete, M. Morange, zusammen mit Mitgliedern des Freundeskreises Aschaffenburg und Schülerinnen
Sonntag: Rückfahrt
Und noch ein paar mehr Bilder gibts in der Fotoshow
Gleich vor der Schule stößt man auf eine Figur: den bösen Drachen Graoully, der der Legende nach Metz in Angst und Schrecken versetzt hat. Neben der Kathedrale gibt es eine große Markthalle, in der viel Gemüse, Obst, Fleisch und andere Lebensmittel verkauft werden. Die Familien haben uns freundlich aufgenommen und viel mit uns unternommen. Unsere Familien erzählten uns auch, dass es verschiedene Spezialitäten in Frankreich gibt, wie zum Beispiel Schnecken, Froschschenkel … und in Metz Mirabellen.
Am 12. Juni 2010 verließen wir Metz und freuten uns auf das Wiedersehen.
Im Großen und Ganzen war der Schüleraustausch ein voller Erfolg und wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt.



Julia, Emma, Nabila, Luna
Nach der 6-stündigen Zugfahrt wurden wir freundlich empfangen. Ein Fotograf einer Zeitung aus Metz fotografierte uns. Am nächsten Tag waren wir in der Zeitung! Nach der ersten Begegnung mit unseren Austauschpartnern wurden wir in die Familien gebracht. Am nächsten Tag nahmen wir an drei Stunden original französischen Unterrichts teil. Die Lehrer am Collège Taison kamen uns strenger vor als in Deutschland. Die Schüler haben dort manchmal bis halb 6 Uhr (!) Unterricht. Mit unseren Lehrern, Frau Thibaud und Herrn Sommer, besichtigten wir die Stadt und die große Kathedrale. Außerdem besuchten wir eine Grundschule und das „Musée de la Cour d’Or“ und das Kino. In den Familien bekamen wir einen Einblick in die französische Küche: Die Franzosen verwenden beim Frühstück kein Geschirr und essen abends meistens warm. Ansonsten ist das Essen nicht viel anders als bei uns. Alles in allem hatten wir eine schöne Woche in Frankreich!
Mari, Lola, Laura, Stefanie

Entdeckung der Traumstadt Metz
Nach einer anstrengenden und langen Zugfahrt kamen wir in Metz an. Durch unsere Stadtrallye lernten wir Metz besser kennen. Wir besichtigten die Kathedrale Saint-Etienne mit den berühmten Fensterbildern Marc Chagalls und wandelten auf den Spuren des gefürchteten Drachen Graoully, der den Bewohnern von Metz Angst und Schrecken einjagte bis er schließlich von Saint Clément gefesselt und in der Seille ertränkt worden ist. Deshalb heißt die Straße, in der der Drache wütete „Rue Taison“, was von „Taisons-nous“ abzuleiten ist und soviel bedeutet wie „lasst uns schweigen“ (weil der Drache uns sonst bemerkt und frisst). In der gleichnamigen Straße befindet sich auch das Collège Taison, das wir besuchten. Im Gegensatz zu unseren Schulstunden dauert in Frankreich eine Schulstunde ungefähr eine Stunde. Dafür haben sie weniger Schulstunden. Außerdem hat die Schule ungefähr 450 Schüler. Die Familien in Metz sind sehr ausgeschlafen und nett, doch die Wohnungen sind meist nicht so groß wie in Deutschland. Bekannte Spezialitäten in Frankreich sind die „Cuisses de grenouille“ (Froschschenkel), „Magret de canard“ (Entenbrust), „du lapin“ (Hase) und die „quiche lorraine“. Neben der Schule und in den Familien haben wir sonst auch viel unternommen. Wir waren im Kino im Film „Prince of Persia“, sind in der Stadt einkaufen gegangen, waren im „Musée de la Cour d’Or“ und im Marché couvert, einem langen und großen Gebäude, in dem es von der Wassermelone bis zu Hummern alles gibt. Am letzten Tag besuchten wir noch eine französische Grundschule, die man fünf Jahre lang besucht anstatt nur vier. Unsere Heimreise war wieder lang, doch wir hatten eine tolle und spaßige Woche hinter uns.
Max, Calvin, Vincent

